Clemens Meisterhans bleibt Schulratspräsident von Zuzwil – Zweiter Wahlgang im Schulrat

Keine Änderung an der Spitze des Zuzwiler Schulrats. Der bisherige Präsident, Clemens Meisterhans, bleibt im Amt. Er wurde mit 1126 deutlich bestätigt. Auf seinen Herausforderer, Serdar Günal Rütsche, entfielen 523 Stimmen. Die Wahlbeteiligung 54,14 Prozent. Im Schulrat kommt es zu einem zweiten Wahlgang.

Andrea Häusler
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Die Stimmberechtigten Zuzwils sprachen ihrem Schulratspräsidenten deutlich das Vertrauen aus. Er vereinte mehr als doppelt so viele Stimmen auf sich, wie sein Herausforderer.

Die Stimmberechtigten Zuzwils sprachen ihrem Schulratspräsidenten deutlich das Vertrauen aus. Er vereinte mehr als doppelt so viele Stimmen auf sich, wie sein Herausforderer.

Bild: PD

Der Kampf ums Zuzwiler Schulratspräsidium ist entschieden. Es bleibt alles beim alten. Clemens Meisterhans (FDP), seit Januar 2013 im Amt, wird zum Jahresbeginn 2021 eine weitere Legislaturperiode antreten. Seine Wiederwahl erfolgte in dieser Deutlichkeit wider erwarten. 1126 der 1680 eingelegten gültigen Stimmen entfielen auf den 58-jährigen Juristen. Herausforderer Serdar Günal Rütsche erzielte mit 523 ein ernüchterndes Resultat.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich der 40-jährige nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Er hätte nicht vermutet, dass der Bisherigen-Bonus derart gross wäre, sagt er. Ob er rückblickend seinen Rücktritt als Schulrat auf Ende Jahr bereut? Dass er nun keinen direkten Einfluss mehr auf die Schule nehmen könne, bedaure er schon, bestätigt Günal Rütsche. Wobei ein Weitermachen unter dem bisherigen und nun auch künftigen Präsidium für ihn nicht in Frage gekommen wäre. Aus der Politik zurückziehen will er sich hingegen nicht. Er werde sich weiterhin politisch engagieren, sagt er, ohne aber konkreter zu werden.

Zweiter Wahlgang für zwei Schulratssitze

Im Zuzwiler Schulrat wurden lediglich die beiden bisherigen Mitglieder, Erika Brändle (FDP) und Heer (FDP) bestätigt. Für die Besetzung der weiteren zwei Sitze ist ein zweiter Wahlgang nötig. Rebecca Wolgensinger (SVP) und Fabienne Beer Jung (parteilos) verfehlten mit 787, beziehungsweise 730 Stimmen das absolute Mehr. Über 700 Stimmen erreichte auch Raffael Sarbach (SP). Auf Arber Wagner (CVP) entfielen noch 650 Stimmen, während sich David Aebischer (EVP) mit 405 bescheiden musste. Wer von den nicht gewählten am 29. November zum zweiten Wahlgang antritt, ist noch unklar.

Über 90 Prozent zufrieden

Zuzwils Bevölkerung scheint mit ihrer bisherigen Gemeindeführung zufrieden zu sein. 1530 der 1689 gültigen Stimmen entfielen auf den seit Herbst 2003 amtierenden parteilosen Gemeindepräsidenten Roland Hardegger. Das ist eine Zustimmung von über 90 Prozent, bei einer Wahlbeteiligung von 53,2 Prozent. 159 Stimmen erhielten Vereinzelte. Christoph Ammann (CVP) und Petra Mosimann (CVP) bleiben im Zuzwiler Gemeinderat. Neu zieht Michael Gschwend (FDP) ins Gremium ein. Die Stimmbeteiligung lag hier bei 54,14 Prozent.

Die fünf Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission wurden bestätigt.

Wasserkorporation: Neuer Verwaltungsrat

Knapp an der 100-Prozent-Erfolgsmarke vorbeigeschrammt ist Georg Flammer (FDP), Verwaltungsratspräsident der Zuzwiler Wasserkorporation. Ihm ist es gelungen, 1545 der 1577 gültigen Stimmen auf sich zu vereinen. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,6 Prozent.

Neu im Verwaltungsrat der Wasserkorporation nimmt Guido Vollenweider (parteilos) aus Züberwangen Einsitz. Die weiteren drei Mitglieder, Max Flammer (parteilos), Christian Keller (CVP), und Jürg Gähwiler (parteilos) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso die drei bisherigen GPK-Mitglieder. Neu hinzu kommt Esther Huber, Zuzwil.

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