Cédric Noger an die Universiade in Kasachstan

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Ski alpin Gestern flog Cédric Noger, der Skirennfahrer aus Wil, nach Almaty. Dort findet die Winter-Universiade statt, für welche er sich bereits das dritte Mal qualifiziert hat. Trotz der knappen Anreise vor dem Rennen am Samstag gibt sich Noger zuversichtlich, dass er die fünf Stunden Zeitverschiebung gut verdauen wird und im Riesenslalom eine gute Leistung abrufen kann. Er gibt sich kämpferisch: «Nachdem ich an den letzten beiden Universiaden mit blöden Fehlern jeweils eine Spitzenplazierung verpasst habe, strebe ich für diese Austragung zumindest einen Diplomrang an.» Und er macht Werbung für die Veranstaltung: «Das Rennen wird im Fernsehen übertragen, der erste Lauf ist im Livestream auf der Fisu-Webseite zu sehen, der zweite Lauf in Eurosport von 9 Uhr bis 10 Uhr.»

In seinem Newsletter, der immer topaktuell ist, blickt Cédric Noger auf seine vergangenen drei Rennen zurück und geht dabei mit sich selber auch kritisch um: «Obwohl ich kurz vor Schluss des ersten Laufs ausschied, zeigte mir der Slalom in Schönried, dass ich zwar noch Trainingstore benötige, aber dass ich für die zweite Saisonhälfte im Slalom einiges erwarten darf.

In den beiden Riesenslaloms in Oberjoch in Deutschland konnte ich meine persönlichen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Im ersten Rennen lag ich nach dem ersten Lauf noch in Tuchfühlung mit dem Podest, im zweiten Lauf fuhr ich auf der pickelharten Piste aber zu defensiv, so dass ich noch vom fünften auf den neunten Platz zurückfiel. Ein kleiner Trost war, dass ich schneller war als die drei Teamkollegen, welche tags darauf den Weltcup-Riesenslalom in Garmisch bestreiten konnten.

Im zweiten Rennen lag ich nach dem ersten Lauf noch in Führung. Diese vergab ich im zweiten Lauf mit einem Fehler im oberen Teil und einer zu runden Fahrweise. Der zweite Rang ist aber immerhin der dritte Podestplatz innerhalb einer Woche. Wichtig für mich ist, dass ich mich auf dieser vereisten, schwierig zu fahrenden Unterlage steigern konnte.» (red)