Busse für Polizist, glutenfreie Hostie für Gläubige

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«Gesetze können ihre Wirkung nur entfalten, wenn der Staat die Einhaltung kontrolliert und das Fehlverhalten sanktioniert», sagt die Polizei. Das klingt einleuchtend. In der Praxis bedeutet das zum Beispiel: Wo zu oft zu schnell gefahren wird, gibt es Geschwindigkeitskontrollen. Für den Leiter Kommunikation der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, ist das Alltag. Es sei denn, er tappt selber in eine Radarfalle, wie unlängst geschehen. «Ich habe mich natürlich geärgert, wer zahlt schon gerne eine Busse», gibt er freimütig zu. Doch was ist passiert? «Ich hatte Pikett und musste abends zu einem Brandplatz fahren. Auf der Fahrt ist es passiert: Ich war etwas zu schnell.» Einige Zeit später erhielt er Post von der Kantons­polizei mit einem Bussbescheid von 40 Franken. «Die hab ich natürlich bezahlen müssen, Dienst hin oder her.»

Auf Wunsch bieten die katholischen Pfarreien der Seelsorgeeinheit Mittleres Fürstenland ihren Gläubigen ab sofort glutenfreie Hostienan. Nur für Vegetarier und Veganer sind diese nicht geeignet. Schliesslich handelt es sich um den Leib Christi. (red)