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Bundesrätin Karin Keller-Sutter erhält ihren Marsch: «Er hat es wirklich gut getroffen»

Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat nun auch ihren eigenen Marsch. Komponiert hat ihn der Dirigent des einheimischen Musikvereins, Franz Sutter. Am Samstag war Uraufführung. Gefiel die Komposition der Magistratin?
Zita Meienhofer
Bundesrätin Karin Keller-Sutter erhält ihren Marsch aus den Händen des Komponisten und Dirigenten Franz Sutter. Das gerahmte Notenblatt wird künftig voraussichtlich in Bern – im Büro oder in der Wohnungen aufgehängt sein. (Bild: Bilder: Zita Meienhofer)

Bundesrätin Karin Keller-Sutter erhält ihren Marsch aus den Händen des Komponisten und Dirigenten Franz Sutter. Das gerahmte Notenblatt wird künftig voraussichtlich in Bern – im Büro oder in der Wohnungen aufgehängt sein. (Bild: Bilder: Zita Meienhofer)

«Sie bescheren mir wirklich eine Premiere. Denn erstmals in meinem Leben freue ich mich, dass mir jemand den Marsch bläst – und dann noch so sanft und harmonisch», sagte Bundesrätin Karin Keller-Sutter, nachdem die Spielgemeinschaft der Bürgermusik Jonschwil und der Musikgesellschaft Lütisburg ihren Marsch, den «Bundesrätin Karin Keller-Sutter Marsch», uraufgeführt hatten. Komponiert hatte ihn der Dirigent der Formation, Franz Sutter.

Kraftvolle Passagen folgen den sanften Tönen

Die Idee keimte schon länger im Kopf von Jonschwils Gemeindepräsident Stefan Frei, ist doch Karin Keller-Sutter Bürgerin von Jonschwil, wuchs ihr Vater in Jonschwil auf. Frei bezeichnete den vergangenen Samstag denn auch als grossen Festtag für Jonschwil. Der Uraufführung wohnten mehrere hundert Interessierte bei sowie Regierungsratspräsidentin Heidi Hanselmann und Kantonsratspräsident Daniel Baumgartner.

Nein, er sei nicht nervös gewesen, sagte Franz Sutter, nach der Uraufführung seiner ersten Komposition. Nervöser gewesen sei er vor dem anschliessenden Interview. Doch letztlich hatte beides bestens geklappt und Bundesrätin Karin Keller-Sutter fühlte sich stolz und geehrt, eine eigene Komposition erhalten zu haben – wie schon etliche Magistratinnen und Magistratin vor ihr. «Franz Sutter hat es wirklich gut getroffen», sagte die Bundesrätin, «er ist sehr gut auf das Sujet eingegangen». Er habe einen sanften, harmonischen Teil eingebaut, der sie zwar vorerst überrascht habe, erklärte die Bundesrätin, doch es sei schon so, dass sie auch die sanfteren Töne beherrschen müsse. Bald schon folgte der Wechsel, es wird lauter, das Schlagwerk und die Trompeten kommen kraftvoll zum Einsatz. Karin Keller-Sutter erkennt sich in diesem Teil sehr gut, erklärte, dass es Durchsetzungsfähigkeit in der Politik brauche.

Im Beisein von kantonalen und regionalen Politgrössen sowie vielen Interessierten spielten die Bürgermusik Jonschwil und die Musikgesellschaft Lütisburg erstmals den «Bundesrätin Karin Keller-Sutter Marsch».

Im Beisein von kantonalen und regionalen Politgrössen sowie vielen Interessierten spielten die Bürgermusik Jonschwil und die Musikgesellschaft Lütisburg erstmals den «Bundesrätin Karin Keller-Sutter Marsch».

Marsch und Bürgerschaft verbinden

Etliche Bundesrätinnen und Bundesräte haben ihren eigenen Marsch. Der Bekannteste ist wohl der «Bundesrat Gnägi Marsch». Karin Keller-Sutter empfindet es als schöne Tradition, einen eigenen Marsch komponiert zu erhalten. Franz Sutter, der die Bundesrätin weder persönlich kennt noch mit ihr verwandt ist, hat den Titel nach seinen Empfindungen geschrieben. Wohl deshalb sind darin immer wieder weibliche, sanfte Takte zu erkennen, enthält der Marsch längere Solo-Passagen, hört er sich einmal beschwingt-fröhlich, dann wieder kraftvoll-dynamisch an. Karin Keller-Sutter wuchs zwar in Wil auf und lebt heute noch in Wil. Sie betonte am Samstag, dass ihr Vater oft zu ihr gesagt habe, dass sie eine Sutter aus Jonschwil sei. Nun verbindet die Beiden nicht mehr nur die Bürgerschaft, sondern auch ein Musikstück.

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