Bundesfeier in der Stadt Zürich

Der Toggenburger Verein an der Bundesfeier in Zürich Nach einem regenreichen Juli versprachen die Wetterfrösche einen schönen 1. August. Der Morgen zeigte sich dann eher herbstlich, dichter Hochnebel trübte die Sicht auf den Hausberg und den See.

Drucken
Teilen
Der Toggenburger Verein mit seinen Trachten am Umzug in Zürich. (Bild: zVg.)

Der Toggenburger Verein mit seinen Trachten am Umzug in Zürich. (Bild: zVg.)

Der Toggenburger Verein an der Bundesfeier in Zürich

Nach einem regenreichen Juli versprachen die Wetterfrösche einen schönen 1. August. Der Morgen zeigte sich dann eher herbstlich, dichter Hochnebel trübte die Sicht auf den Hausberg und den See. Dies tat der guten Feststimmung jedoch keinen Abbruch.

Vielseitiges Programm

Die geschmückte Stadt und die Umzugsteilnehmer in ihren farbigen Trachten und Uniformen begeisterten die Zuschauer. Der Toggenburger Verein erntete mit den drei wunderschönen Schellen im mitgeführten Leiterwagen viel Applaus. Die Festansprachen in der Stadthausanlage wurden von Lea Strom, Kantonsschule Stadelhofen, Andri Silberschmidt, Lernender der ZKB, und dem Zürcher FDP-Ständerat Felix Gutzwiller gehalten. Alle drei plädierten für Offenheit und gleichzeitigen Respekt gegenüber den Schweizer Traditionen. Zu den Klängen des Schweizerpsalms wagte sich auch die Sonne hervor.

Toggenburger Spezialitäten

Die Kantonalvereine boten an ihren Ständen typische Spezialitäten aus ihrer Heimat an. Es durfte geschlemmt werden – nicht nur Bratwürste und Cervelat – auch Zigerbrötli, Raclette, Tessiner Risotto, Berner Meringue und der Toggenburger Schlorzifladen. Vom Bäcker Kunz aus Ebnat Kappel kamen weitere Toggenburger Spezialitäten. Das Folkloreprogramm mit Jodelklub und Alphornbläsern wurde durch den Glarner Verein präsentiert und begeisterte das Publikum. Louis Menar, Unterhalter aus Glarus, brachte Alt und Jung in Schwung und wurde erst nach einigen Zugaben entlassen. Kurz nach 16 Uhr endete die offizielle Bundesfeier. Bei nun herrlichem Sommerwetter zog es die Besucher an den See oder in die Stadtquartiere, wo weitergefeiert wurde. (lit.)

Aktuelle Nachrichten