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BÜTSCHWIL: Die Energie-Sonderwoche bleibt in Erinnerung

Die Stimmberechtigten der Oberstufenschulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg blickten am Donnerstagabend auf ein ereignisreiches 2017 zurück. Sie genehmigten zudem Rechnung und Budget.
Anina Rütsche
Im Rahmen der Sonderwoche «Bugalu spart Energie» wurde eine Solaranlage auf dem Dach des Schulhauses installiert.

Im Rahmen der Sonderwoche «Bugalu spart Energie» wurde eine Solaranlage auf dem Dach des Schulhauses installiert.

Der Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr gehört an der Schulbürgerversammlung der Oberstufenschulgemeinde Bütschwil-Ganterschwil-Lütisburg zur Tradition. Schulratspräsident Hans Jörg Furrer hob in seinem Rückblick einige Höhepunkte hervor. Dazu gehörte unter anderem die Exkursion, welche die Jugendlichen ins Ausland oder in andere Sprachregionen der Schweiz führte. Die Französischklasse der dritten Sekundarstufe reiste in diesem Rahmen nach Paris, die Lateinklasse nach Deutschland und die Italienischklasse nach Bellinzona. Die zweiten Sekundarklassen wiederum verbrachten einige Tage in der Romandie.

Als aussergewöhnlich und lehrreich wird allen Beteiligten die Sonderwoche «Bugalu spart Energie» vom vergangenen September in Erinnerung bleiben. «Sie forderte von den Lehrpersonen viele zusätzliche Stunden zur Vorbereitung ein», heisst es dazu im Amtsbericht. Im Rahmen des Projekts wurde unter Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses installiert, die seither in Betrieb ist. Hans Jörg Furrer bezeichnete das Vorhaben im Rückblick als «gelungen und zukunftsweisend».

Rechnung 2017 schliesst mit Ertragsüberschuss

Nach dem Rückblick auf die verschiedenen Aktivitäten folgte die Abhandlung der Traktanden. Zunächst wurde die Rechnung 2017 der Oberstufenschulgemeinde thematisiert. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 66505 Franken ab. Furrer erklärte: «Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen ist der Ertragsüberschuss anteilmässig dem Kontokorrent der Politischen Gemeinden zugewiesen worden.» Zusätzlich sei ein budgetierter Betrag von 62268 Franken zu Gunsten des Finanzbedarfs nicht ausgegeben worden. Wie dem Amtsbericht zu entnehmen ist, betrugen die Aufwendungen fürs Jahr 2017 insgesamt 5,596 Millionen Franken, während sich die Erträge auf 5,662 Millionen Franken belaufen. Die Stimmberechtigten genehmigten die Jahresrechnung diskussionslos.

Transparent über den Finanzplan informieren

Anschliessend ging Hans Jörg Furrer auf den Finanzplan 2018 bis 2022 ein. «Dem Schulrat ist es ein Anliegen, transparent über die Finanzplanung der nächsten fünf Jahre zu informieren», sagte er. Es handle sich hierbei um ein rollendes Planungsinstrument, das Tendenzen in der finanziellen Entwicklung aufzeige. «Dies basierend auf einer Teuerungsannahme von einem Prozent in den nächsten Jahren», wie der Schulratspräsident ausführte. «Der totale Aufwand erhöht sich voraussichtlich im nächsten Jahr auf knapp 5,716 Millionen Franken und steigt leicht bis ins Jahr 2022 bis auf 5,868 Millionen Franken.»

Man gehe davon aus, dass sich die Schülerzahl bei knapp 250 stabilisiere. Der Aufwand pro Schüler liege dann bei rund 23472 Franken. Die aktuelle Schülerzahl in der Oberstufe Bugalu beträgt 189, dies sind elf Jugendliche weniger als im Jahr zuvor. Insgesamt 98 Prozent der Oberstufenschüler aus dem Einzugsgebiet besuchen den Unterricht im Bugalu.

Das Budget 2018 ist ausgeglichen und geht von Ausgaben und Einnahmen in der Höhe von von rund 5,7 Millionen Franken aus. Dessen Hauptanteil machen mit rund 4 Millionen Franken die Personalkosten aus, wie der Schulratspräsident erklärte. Der Voranschlag 2018 rechnet mit rund 120000 Franken Mehrkosten gegenüber der Jahresrechnung 2017. Der Finanzbedarf, der jeweils bei den Politischen Gemeinden angemeldet wird, kommt dadurch auf 5,632 Millionen Franken zu liegen. Auch die Vorlage zum Budget genehmigten die 39 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig.

Anina Rütsche

anina.ruetsche@toggenburgmedien.ch

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