Bürger genehmigen Landkauf

Die Gemeinde Niederbüren erwirbt im Oberdorf ein Grundstück von rund 8000 Quadratmetern in der Zone für öffentliche Bauten. Das Land soll als Reserve für die kommende Generation dienen.

Urs Bänziger
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Das von der Gemeinde gekaufte Land zwischen der alten Mutwiler- und der Wältishusstrasse. (Bilder: Urs Bänziger)

Das von der Gemeinde gekaufte Land zwischen der alten Mutwiler- und der Wältishusstrasse. (Bilder: Urs Bänziger)

NIEDERBÜREN. Die Gemeinde Niederbüren sichert sich eine strategische Landreserve. 108 Personen oder gut zehn Prozent der Stimmberechtigten folgten an der Bürgerversammlung vom Dienstagabend dem Antrag des Gemeinderates und genehmigten den Kauf eines rund 8000 Quadratmeter grossen Grundstücks an der Wältishusstrasse im Oberdorf. Zu einem Kaufpreis von 850 000 Franken erwirbt die Gemeinde von einer Erbengemeinschaft Land in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen.

Wie das Grundstück genutzt werden soll, steht noch nicht fest. «Dieser Landerwerb ist eine Chance zu einem fairen Preis», betonte Gemeindepräsident Niklaus Hollenstein.

Grünes Licht für Spielplatz

Mit der Genehmigung des Budgets 2015 gaben die Stimmberechtigten gleichzeitig grünes Licht für den Bau des ersten öffentlichen Spielplatzes auf der Wiese zwischen der Turnhalle und der alten Mutwilerstrasse. Die Gemeinde leistet einen Kostenanteil von 45 000 Franken, die restlichen 20 000 Franken will der Verein «für Familiä» mit verschiedenen Aktivitäten wie dem Sponsorenlauf vom 6. Juni aufbringen. Der Spielplatz soll mit einem Sandkasten, Sitzgelegenheiten, einem Kletterparcours sowie verschiedenen Spielgeräten ausgestattet werden. Geplant ist, im Juli mit dem Aufbau zu beginnen, die Eröffnung ist im September vorgesehen.

Eigenkapital deckt Defizite

Basierend auf einem unveränderten Steuerfuss von 157 Prozenten, ist im Budget 2015 ein Defizit von rund 141 000 Franken veranschlagt worden. Dieser Rückschlag soll durch das Eigenkapital gedeckt werden, das sich per Ende vergangenen Jahres auf 1, 53 Millionen Franken belief. Darin eingeschlossen ist der Gewinn von 381 000 Franken aus der Rechnung 2014. Wie der Gemeindepräsident erklärte, soll das Eigenkapital auch in den kommenden Jahren dazu verwendet werden, Aufwandüberschüsse auszugleichen.

Niklaus Hollenstein Gemeindepräsident Niederbüren

Niklaus Hollenstein Gemeindepräsident Niederbüren

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