Bühler wächst weiter

Der Technologiekonzern Bühler blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2012 zurück. Der Reingewinn lag mit 161 Mio. Franken auf Vorjahresniveau. Fürs laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatz im Rahmen von 2012 erwartet.

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In diesem Teil einer Produktionshalle werden Druckgiessmaschinen montiert. (Bild: Philipp Stutz)

In diesem Teil einer Produktionshalle werden Druckgiessmaschinen montiert. (Bild: Philipp Stutz)

UZWIL. Bühler wächst weiter, und zwar bei praktisch unverändertem Reingewinn. Dies das kurze Fazit übers Geschäftsjahr 2012. Der Auftragseingang nahm um 5 Prozent auf 2,3 Mrd. Franken zu, organisch lag er auf dem Niveau des Vorjahres. Von den drei Konzerndivisionen konnten sowohl Grain Processing (Getreideverarbeitung) wie Food Processing (Lebensmittelverarbeitung) etwas höhere Bestellungen verbuchen, während sich der Auftragseingang der Advanced Materials (technische Materialien) konsolidierte. Der Umsatz konnte um 13 Prozent auf 2,4 Mrd. Franken gesteigert werden, akquisitionsbereinigt übertraf er den Vorjahreswert um 5 Prozent. Der Reingewinn stellte sich gegenüber dem Vorjahr unverändert auf 161 Mio. Franken.

Investitionen in Zukunft

Im Interesse der langfristigen Zukunftssicherung realisierte Bühler erhebliche Investitionen in Märkte, das weltweite Servicenetzwerk, Innovationen und neue Anwendungsfelder. In der Überzeugung, dass Innovation der zentrale Wachstumsmotor ist und bleibt, wurde der Forschungs- und Entwicklungsaufwand substanziell auf erstmals über 100 Mio. Franken oder mehr als vier Umsatzprozente gesteigert.

Mehr als 10 000 Mitarbeitende

Der konzernweite Personalbestand betrug Ende 2012 erstmals über 10 000 Mitarbeitende (Vorjahr 8830). Der deutliche Zuwachs entfiel schwergewichtig auf die Verstärkung des Bereichs Customer Service vor allem in Asien und auf Akquisitionen. Dieser verstärkte Ausbau der lokalen Mannschaft äusserte sich unter anderem in einem weiter gestiegenen Anteil der Servicedienstleistungen von 20 Prozent am Konzernumsatz. Laut CEO Calvin Grieder bleibt die Zahl der Beschäftigten am Stammsitz in Uzwil mit 2500 Mitarbeitenden unverändert. Per 1. Juli reduziert das Unternehmen die temporär auf 42,5 Stunden angehobene Arbeitszeit wieder.

Gute Basis für die Zukunft

Fürs laufende Jahr erwartet Bühler einen Konzernumsatz im Rahmen des Vorjahres. Dabei dürften die Schwellenländer zum Hauptpfeiler des Geschäfts sowohl hinsichtlich Umsatz als auch bezüglich des Ertrags werden. (pd/stu.) wirtschaft 34