Brücken zu Mitmenschen bauen

Die Solidarität stand im Mittelpunkt des ökumenischen Gottesdienstes in der Galluskirche mit anschliessendem Suppenzmittag. Der Erlös geht je zur Hälfte an die Projekte der Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle».

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OBERUZWIL. Der Gottesdienst stand unter der Leitung von Pfarreileiter Rolf Haag und Pfarrer Alfred Enz. Er wurde von den Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse von Regula Blöchlinger mitgestaltet.

Recht auf Nahrung

Das Recht auf Nahrung steht auch dieses Jahr wieder im Zentrum der ökumenischen Fastenaktion. Mit ihren Gedanken führten die Schüler den Gottesdienstbesuchern vor Augen, wie schnell Menschen, die nicht ganz unserer Norm entsprechen, ausgegrenzt werden. Demgegenüber solle das solidarische Verhalten im Mittelpunkt stehen.

Damit könne ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit auf der Welt geleistet werden. Sie sprachen symbolisch von Brücken, welche die Menschen in allen Erdteilen verbinden sollten.

Ungleiche Verteilung

Rolf Haag nahm die Gedanken auf und gab seiner Sorge über die ungleiche Verteilung der Nahrungsmittel Ausdruck. Millionen von Menschen in armen Ländern litten unter Hunger oder seien unterernährt. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe immer mehr auseinander.

Aus diesem Grund forderten die Hilfswerke der Kirchen ein Umdenken in der internationalen Handelspolitik. Wenn die ungleiche Verteilung von Gütern und Nahrungsmitteln nicht verbessert werden könne, sei der Weltfrieden längerfristig noch mehr gefährdet, wurde betont.

Solidarisch sein

Alfred Enz ging in der Predigt auf die Fasten- oder Passionszeit ein. In der heutigen Gesellschaft sei das Fasten modern geworden. Aus persönlichen Gründen werde für mehr Attraktivität des Körpers und bessere Gesundheit gefastet.

Dieses Fasten sei allerdings nicht gemeint, wenn die Worte von Jesus aus der Bibel zitiert würden. Vielmehr gehe es darum, sich zu besinnen und auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Solidarität bestehe nicht nur darin, Menschen in armen Ländern zu unterstützen, sondern auch kranke und auf Hilfe angewiesene Personen in der näheren Umgebung nicht zu vergessen.

Gemütlicher Suppenzmittag

Im Anschluss an den Gottesdienst servierten Kandidatinnen und Kandidaten des laufenden Firmkurses in der Unterkirche Suppe, die sie selbst gekocht hatten.

Kuchen und Kaffee rundeten das Angebot ab. Der Erlös ging je zur Hälfte an die Projekte der Hilfswerke «Fastenopfer» und «Brot für alle». (bn.)

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