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Brücke über den Kanal beim Gillhof abgebrochen

HENAU. Gestern ging's der Kanalbrücke bei Henau – eine Stahl-Beton-Konstruktion – endgültig «an den Kragen». Wehmut kam auf, als der Bagger mit seiner Schaufel ansetzte, um das filigrane Bauwerk dem Erdboden gleich zu machen.
Bild: Philipp Stutz

Bild: Philipp Stutz

HENAU. Gestern ging's der Kanalbrücke bei Henau – eine Stahl-Beton-Konstruktion – endgültig «an den Kragen». Wehmut kam auf, als der Bagger mit seiner Schaufel ansetzte, um das filigrane Bauwerk dem Erdboden gleich zu machen. Ist doch die Kanalbrücke wie die gleich anschliessende Thurbrücke eine Konstruktion des Ingenieurs Robert Maillart, der übrigens auch die Brücke in Billwil weiter flussabwärts erstellt hat. Die Thurbrücke selbst bleibt selbstverständlich bestehen, wird aber einer Kontrolle unterzogen, wie Jean Luis Nardone, Projektleiter beim kantonalen Tiefbauamt, erklärte. «Die achtzigjährige Kanalbrücke befand sich in schlechtem Zustand», begründete er gestern das Vorgehen. Der Beton begann zu bröckeln, verrostetes Armierungseisen trat hervor. Die Brücke vermöge überdies heutigen Ansprüchen an die Strassenlasten nicht mehr zu genügen. Oberhalb des Kanals, der längst kein fliessendes Gewässer mehr ist, sondern ein bunt schillernder Tümpel mit undefinierbarem Inhalt, wurde eine Art «Bühne» angelegt, auf die das Abbruchmaterial fällt. Die Arbeiten werden im Zuge der Strassenerneuerung an der Henauerstrasse ausgeführt. Die Brücke ist gesperrt, für Fussgänger wurde ein provisorischer Holzsteg über den Kanal erstellt. Laut Jean Luis Nardone sind Brücken, die eine Nutzungsdauer von rund hundert Jahren haben, alle 25 Jahre zu sanieren. Die Kosten für den Ersatzbau, dessen Konstruktion nichts mehr mit jener Maillarts gemeinsam hat, betragen 1,7 Millionen Franken. Die Gemeinde Uzwil, auf deren Gebiet sie sich befindet, hat sich mit 35 Prozent zu beteiligen. (stu.)

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