Brot teilen kostet zusätzlich

Am Freitagabend, 21. Juni, musste ich noch dringend Brot kaufen. Auf dem Weg nach Uzwil (nach 18 Uhr) hatten ich und meine Freundin die Erleuchtung: Um diese Zeit geht man ins Panetarium Bahnhof Uzwil. Gedacht, getan. Leider war die Auswahl klein.

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Am Freitagabend, 21. Juni, musste ich noch dringend Brot kaufen. Auf dem Weg nach Uzwil (nach 18 Uhr) hatten ich und meine Freundin die Erleuchtung: Um diese Zeit geht man ins Panetarium Bahnhof Uzwil. Gedacht, getan. Leider war die Auswahl klein. Meine Freundin und ich einigten uns, das Brot zu teilen. Wir baten die Verkäuferin, dass sie uns das Brot in der Mitte teile. Die Antwort war: «Ich darf das nur gegen eine Bezahlung von 2 Franken machen.»

Ich lachte laut und glaubte, dass dies ein Scherz sei. Aber nein. Die Verkäuferin erklärte uns, dass sie erst kürzlich wieder einen Brief erhalten habe, worin bestätigt wurde, dass sie das nicht dürfe. Wir haben dann bezahlt (ohne den Aufschlag von 2 Franken) und haben draussen das Brot gebrochen! Da lob ich mir das einheimische Gewerbe, das auf alle machbaren Wünsche der Kunden eingeht.

Bruno Brunschwiler, Bahnhofstrasse, Niederuzwil