Bronze und Top-Ten-Resultate

In Widnau fand der zweite Wettkampf der Saison statt. Turner vom TZ Fürstenland beteiligten sich mit unterschiedlichen Resultaten.

Esther Andermatt
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Linus Eisenring war der beste Turner des TZ Fürstenland in der Kategorie EP. (Bild: pd)

Linus Eisenring war der beste Turner des TZ Fürstenland in der Kategorie EP. (Bild: pd)

KUNSTTURNEN. Am Samstag stand die Junioren- und Seniorenelite aus zehn Nationen im Einsatz. Am Sonntag kämpfte der Nachwuchs aus der Ostschweiz um Ruhm und Ehre. Der TZ-Fürstenland-Turner Linus Eisenring gewann im EP die Bronzemedaille. Vier weitere Fürstenländer erreichten einen Platz innerhalb der Top Ten.

Junioren im Fokus

Da in diesem Jahr die Seniorenelite bereits an die EM in Montpellier abgereist war, standen die Junioren vermehrt im Rampenlicht. Diese zeigten sich dann auch bereits in guter Form. Der Organisator kreierte einen neuen Wettkampf. Jeweils der beste Junioren- und Eliteturner eines Landes präsentierten sich nochmals an drei Geräten (Boden, Barren, Reck) dem Kampfgericht. Diese Nationenwertung wurde von den Turnern aus England vor Ungarn und Deutschland gewonnen. Die Schweiz mit Manuel Sutter (Elite) und Kristian Kormann belegten Rang 4. Dieser neu eingeführte Modus kam zwar bei den Turnern und Zuschauern an, wird jedoch für ein nächstes Mal nochmals überarbeitet.

TZF-Turnern gelingt nicht alles

Der frühmorgendliche Start (Einturnen bereits um 7 Uhr) bereitete den TZFlern etwelche Mühe. Nach dem erfolgreichen Fürstenland Cup waren einige von ihnen nach diesem zweiten Wettkampf leicht enttäuscht. Es gelang einiges nicht nach Wunsch. Obwohl sich die besten EP-Turner mit vier Turnern unter den Top Ten einreihen konnten, hatten sie sich mehr erhofft. Bester war Linus Eisenring. Nach Gold am Fürstenland Cup gewann er an seinem zweiten Wettkampf Bronze. Ruben Haldimann, Yasha Haller und Timon Gähwiler belegten die Plätze fünf, sieben und neun.

Noch mit der Ferienstimmung

Das Podest deutlich verpasst haben die P1-Turner. Auch bei ihnen lief es nicht nach Wunsch. Viele Unsicherheiten, zu wenig Spannung – zu viel Ferienstimmung – es fehlte ganz einfach Power ab dem dritten Gerät. In Abwesenheit von Timon Erb war Julian Alpiger Bester mit dem neunten Rang in seiner Programmklasse. Die andern P1-Turner mussten mit für sie ungewohnten Rängen vorlieb nehmen. In die erste Ranglistenhälfte schafften es wenigstens noch Loris Müller und Domenic Brühwiler (Ränge 16 und 17).

Im Trainingslager

An vier Geräten ausgeglichen turnte Tim Landolt im P2 (Rang 11). Die Leistungen am Boden und dem Reck mit gröberen Patzern drückten den Notendurchschnitt. Landolt fehlt noch die Konstanz.

Nicht teilgenommen haben die Amateurturner. Sie und die P2- und P3-Turner waren als Gäste des TV Zuzwil eine Woche lang im Trainingslager in Tenero und haben da ihre Übungen perfektioniert. Diese wollen sie am nächsten Wettkampf, am Wochenende vom 25. und 26. April in Frauenfeld, anlässlich des Thurgauer Cups vorstellen und hoffen dabei auf gelungene Auftritte.

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