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BRONSCHHOFEN: Sportler turnen anderswo

Die Ebnet-Turnhalle wurde extra während einer Sommerferienwoche für Sportbegeisterte geöffnet. Es kam aber gerade einmal ein Verein, weil vermutlich nur die wenigsten davon wussten.
Daniel Wallimann
Das Ensemble während einer Probe in der Kirche St. Nikolaus in Wil. (Bild: Josef Brummer)

Das Ensemble während einer Probe in der Kirche St. Nikolaus in Wil. (Bild: Josef Brummer)

Wer nicht trainiert, wird nicht besser. Kein anderes Credo trifft besser auf den Sport zu. Und darum gilt auch für die Hand- und Volleyballer und Tischtennisspieler in Wil während der Ferien die Devise: Üben, üben, üben.

Der Präsident der IG Wiler Sportvereine, Martin Senn, reibt sich jetzt aber verwundert die Augen. «Gerade einmal ein Verein trainierte in der vierten Sommerferienwoche in der Ebnet-Turnhalle.» Obwohl ein Murren unter den Sportlern immer lauter wurde, dass sie während der Schulferien nicht trainieren konnten. «Die Vereine wünschten, dass sich vor allem in der langen Sommerpause etwas ändert, weil sie kurz darauf den Wettkampfbetrieb aufnehmen», sagt Senn. Als Sportmann ist ihm diese Situation gut bekannt.

Turnhalle wurde extra geöffnet

Denn normalerweise sind die Schul- und Sportanlagen im Sommer nämlich vier Wochen lang zu, im Herbst und Frühling standen die Sportler je eine Woche lang vor verriegelten Türen. Aus diesem Grund sollte dieses Problem im Rahmen der Jahresversammlung der IG Wiler Sportvereine bei den Hörnern gepackt werden: In der Ebnet-Turnhalle in Bronschhofen wurde im Sommer in Zusammenarbeit mit dem Departement für Bau, Umwelt und Verkehr (BUV) ein Testlauf durchgeführt. Die Halle wurde in der vierten Ferienwoche extra wieder geöffnet. Darin konnten die Vereine nun trainieren. «Damit die Organisation wie am Schnürchen läuft, konnten sie sich im Vorfeld auf dem Online-Reservationssystem der Stadt anmelden», sagt Senn.

Dass der Testlauf wider Erwarten nicht auf genügend Resonanz stiess, nimmt Martin Senn gelassen. «Wahrscheinlich haben gar nie alle Clubs oder Vereine von der Möglichkeit gewusst, vermutet er. «Gleichzeitig ist der Aufwand für einige Vereine wahrscheinlich zu gross gewesen. Niemand lässt doch die Strandferien mit der Familie wegen dem Training sausen.» Daneben könnte auch das neue Anmeldungssystem für Verwirrung gesorgt haben. «Sportler würden das untereinander von Gesicht zu Gesicht organisieren.» Das sei bei weitem unkomplizierter. Renato Tamburlini vom Amt für Bau, Umwelt und Verkehr (BUV) sagt jedenfalls Folgendes zur Aktion: «Die Turnhalle wurde während der vierten Ferienwoche von nur einem Verein benutzt. Ob dies auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt wird, ist noch offen.» Sportmann Senn jedenfalls hat bereits einen neue Turnhalle im Visier. Dieses Mal ist es die im Lindenhof.

Daniel Wallimann

daniel.wallimann@wilerzeitung.ch

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