Brockenhaus hat abgespeckt

FLAWIL. Am Samstag feierte das Brockenhaus Tutto Retro seine Wiedereröffnung am neuen Standort. Da es nun weniger Verkaufsfläche zur Verfügung hat, musste beim Umzug vieles entsorgt werden.

Annina Niedermann
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Auch diese Kundin hatte Glück: Sie erwürfelte sich einen Rabatt von 30 Prozent für ihren Einkauf. (Bild: ann.)

Auch diese Kundin hatte Glück: Sie erwürfelte sich einen Rabatt von 30 Prozent für ihren Einkauf. (Bild: ann.)

Zwei Wochen lang war das Brockenhaus Tutto Retro geschlossen. Am Samstag öffnete es erstmals seine Türen am neuen Standort. Obwohl das Brockenhaus innerhalb des Habis-Zentrums umgezogen ist, war der Umzug äusserst schweisstreibend und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen teilweise vor logistischen Herausforderungen. «Wir haben es jedoch geschafft und sind mit vereinten Kräften rechtzeitig zur Wiedereröffnung fertig geworden», freut sich Hugo Strassmann, der Geschäftsführer.

Da die letzten zwei Wochen sehr anstrengend waren für das Brocki-Team, hat es beschlossen, die erste Eröffnungsfeier bescheiden ausfallen zu lassen. Nichtsdestotrotz zog es am Samstag sehr viele Leute ins «Tutto Retro».

Aus Österreich angereist

Einige kamen einfach aus «Gwunder», andere, um ordentlich Schnäppchen zu jagen, schliesslich konnten sich die Kunden nach dem Einkauf noch einen Rabatt erwürfeln.

Manche Jagd erwies sich als erfolgreich und so mancher Kunde hatte das Glück beim Würfeln auf seiner Seite. «Wir sind extra aus dem Vorarlberg angereist, um bei der Eröffnung heute dabei zu sein. Und jetzt haben wir erst noch einen saftigen Rabatt erhalten», sagt ein Kunde und lächelt.

Kleinere Antiquitäten-Ecke

Die Verkaufsfläche am alten Standort des Brockenhauses betrug 1500 m2. Neu stehen dem «Tutto Retro» nur noch 1100 m2 zur Verfügung. Deshalb mussten die Brocki-Mitarbeiter ordentlich ausmisten.

«Wir haben tonnenweise Dinge entsorgt, die jahrelang bei uns herumstanden und von niemandem beachtet worden sind», sagt Strassmann.

In Zukunft verfolgt der Geschäftsführer des «Tutto Retro» eine neue Strategie. Die Antiquitäten-Ecke wird verkleinert. «In der Vergangenheit hatten wir nicht viele Antiquitäten, sondern eher Möbel aus den 1960er- und 1970er-Jahren, die also zu wenig alt und gleichzeitig zu wenig modern waren und die niemand haben wollte», erklärt Strassmann. Er möchte künftig nur noch wahrhaftig antike Bijous in der Antiquitäten-Ecke verkaufen.