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Breite-Kreisel ist wieder in Betrieb

Der Breite-Kreisel in Rickenbach ist nun wieder in Betrieb. Das gegenwärtige Verkehrsregime bleibt jedoch vorerst bestehen, um die Verkehrsteilnehmer nicht durch dauernde Signalisationsänderungen zu verwirren.
Richard Clavadetscher
Blick von Süden her auf den nun sanierten Breite-Kreisel (im Vordergrund). (Bild: Olaf Kühne)

Blick von Süden her auf den nun sanierten Breite-Kreisel (im Vordergrund). (Bild: Olaf Kühne)

Es geht vorwärts bei der Strassensanierung im Süden von Wil – mindestens ein Stück weit: Seit gestern ist der Kreisel bei der Diga AG, der Breite-Kreisel, in Rickenbach wieder in Betrieb. Wie das zuständige Tiefbauamt der Kantons Thurgau mitteilt, ist dabei die Signalisation der Umleitung via Stelz zwar aufgehoben worden. An der bisherigen (temporären) Vortrittsregelung Richtung Kirchberg halte man jedoch fest, sagt Marc Rudolf, Leiter Strassenbau beim Thurgauer Tiefbauamt. Rudolf begründet dies damit, dass man die Verkehrsteilnehmer nicht durch dauernde Signalisationsänderungen verwirren wolle.

Weil nämlich Anfang August der Abschnitt zwischen dem nun sanierten Kreisel und der Einmündung Stelz wegen des Einbaus der Strassendeckschicht vollständig gesperrt wird, muss in diesem Zeitraum die Umleitung via Stelz nochmals aktiviert werden. Statt nun zweimal die Signalisation zu ändern, habe man sich entschieden, das gegenwärtig geltende Verkehrsregime bis in den August hinein unverändert weiter zu betreiben. Ab Mitte August sollen gemäss Rudolf dann alle Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen sein, so dass der Verkehr ohne Umleitungen und andere Einschränkungen wieder den gewohnten Weg fliessen kann.

Bypass schaffte Abhilfe

Der Breite-Kreisel rückte im Frühjahr ins Interesse der Verkehrsteilnehmer, weil seine Sanierung zu erheblichen Verkehrsproblemen führte in besagtem Gebiet. Wer, von der Autobahn herkommend, Richtung Bazenheid wollte, musste einen Schlenker über das Industriegebiet Stelz machen. Als Folge davon ging in Rickenbach zu Stosszeiten oftmals gar nichts mehr, und selbst in Wil staute der Verkehr immer wieder. Abhilfe schuf schliesslich die Verbreiterung des temporären Bypasses beim Breite-Kreisel, die das Befahren in beide Richtungen ermöglichte. Diese Massnahme habe sich bewährt, sagt Amtsleiter Rudolf: «Der Verkehr ist in aller Regel gut geflossen – mit den bekannten Einschränkungen zu den Spitzenzeiten natürlich.»

Die Sanierungsarbeiten und die dadurch notwendigen Umleitungen und Änderungen bei der Signalisation führten in der «Angewöhnungsphase» im April zu zwei Unfällen mit Verletzten. Inzwischen hat sich das temporäre Verkehrsregime aber eingespielt, weshalb man es vorerst auch beibehalten wolle und auf Änderungen verzichte, so Rudolf.

Noch bis Ende Jahr

Was den Zeithorizont der Bauarbeiten auf der offenen Strecke, nämlich vom Kreisel bis zum Viadukt Mühlebach, betrifft, dauert er laut Thurgauer Tiefbauamt «noch bis Ende dieses, beziehungsweise Anfang nächsten Jahres». Der Einbau der Deckschicht in diesem Abschnitt sei für den Sommer 2019 geplant.

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