Bräteln verboten: Polizei mahnt Picknicker zur Einhaltung der Feuerverbote

Grillwürste vom offenen Feuer: Die Trockenheit vermiest Ausflüglern in verschiedenen Gemeinden das kulinarische Frühlingserlebnis in freier Natur. Nur: Längst nicht alle haben davon Kenntnis.

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Trotz frühlingshaftem Wetter Tabu: das Grillieren im Föhrenwäldli in Degersheim.

Trotz frühlingshaftem Wetter Tabu: das Grillieren im Föhrenwäldli in Degersheim.

Archivbild: Andrea Häusler

(ahi) Die warmen Ostertage haben viele Familien ins Freie getrieben: «Stay at Home»- Empfehlung hin oder her. Beliebte wohnortnahe Ausflugsziele waren und sind die Grillplätze in den Naherholungsgebieten. Allerdings ist das Entfachen von Feuer derzeit nicht überall erlaubt. So haben die Stadt Wil sowie die Gemeinden Flawil und Degersheim aufgrund der anhaltenden Trockenheit ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen.

Ein Entscheid, der bei vielen Ausflüglern nicht angekommen ist, wie die Kantonspolizei St.Gallen in diesen Tagen feststellte.  Zwischen Sonntagvormittag und heute Morgen mussten die Patrouillen nicht nur wegen Gesetzesverstössen sowie, 61 Mal, im Zusammenhang mit den  Coronavorgaben intervenieren,  sondern auch feststellen, dass Personengruppen bei Grillstellen  die geltenden Feuerverbote  in verschiedensten Gemeinden nicht bekannt sind. 

Wo in der Natur grilliert werden darf und wo nicht, kann auf der Website www.sg.ch/trockenheit abgefragt werden.