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Botschafter an der Schallgrenze: Tausende staunten über die Patrouille Suisse in Uzwil

Viele tausend Personen verfolgten am Samstagmittag auf der Riga-Eventwiese, den umliegenden Hausdächern und an den Hängen um Uzwil die Show der Patrouille Suisse. Die fliegenden Botschafter der Schweiz sorgten für Gänsehaut.
Andrea Häusler

Viel blauer Himmel, einige Cumuluswolken und viel Sonnenschein: die perfekte Kulisse für den Höhepunkt der Riga18, die rund halbstündige Show der Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Armee, der Patrouille Suisse. Tausende Augen sind nach Osten gerichtet, unzählige Handys im Aufnahmemodus, als Kommandant Nils Hämmerli (Jamie) über Lautsprecher das Eintreffen der Formation ankündigt. Und dann sind sie da: Die sechs F-5E-Tiger, übertönen die letzten Klänge der Nationalhymne.

Mit Unterschallgeschwindigkeit unterwegs

Am Anfang steht der «Schwan» – eine Hommage an Oskar Bider, der 1913 als erster Pilot die Alpen überflog und 1919 bei einem Akrobatikflug abstürzte. Es ist ein Höchstmass an fliegerischer Präzision, was die Piloten in jedem der folgenden Showelemente zeigen. Seite an Seite passieren die Jets im Formationsflug den Luftraum über Uzwil – im Abstand von zwei bis vier Metern. Dann lösen sich die Solisten, der Uzwiler Michael Duft (Püpi) und Lukas Nannini (Bigfoot), vom Hauptverband, kreuzen mit einer Geschwindigkeit von 800 km/h und verschwinden am Horizont. Es geht noch schneller: mit der maximal möglichen Unterschallgeschwindigkeit von 1000 km/h. Es ist Duft, der beschleunigt, gegen und durch den Hauptverband fliegt, einige Rollen zeigt und sich dann über Funk ans Heimpublikum wendet und viel Spass an der Riga wünscht. Die Zuschauer applaudieren und verfolgen das finale «Feuerwerk» – funkende Täuschkörper (Flares), die im Ernstfall Lenkwaffen vom eigenen Jet ablenken sollen.

Nach den «Arbon Classics» im Mai zeigte sich die Patrouille Suisse am Samstag in Uzwil zum zweiten Mal in diesem Frühjahr am Ostschweizer Himmel. (Bild: Ralph Ribi)

Nach den «Arbon Classics» im Mai zeigte sich die Patrouille Suisse am Samstag in Uzwil zum zweiten Mal in diesem Frühjahr am Ostschweizer Himmel. (Bild: Ralph Ribi)

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