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Blind Kart fahren oder im Muschelbikini Hürden laufen: Die Niederwiler hatten Spass

Der Turnverein Niederwil organisierte ein «Spiel ohne Grenzen». Originell waren allerdings nicht nur die Spiele.
Zita Meienhofer
Geschicklichkeit, Cleverness und eine ordentliche Kondition brauchte es, um die Posten beim «Spiel ohne Grenzen» erfolgreich zu absolvieren. Bilder: Zita MeienhoferGeschicklichkeit, Cleverness und eine ordentliche Kondition brauchte es, um die Posten beim «Spiel ohne Grenzen» erfolgreich zu absolvieren. Bilder: Zita Meienhofer
Geschicklichkeit, Cleverness und eine ordentliche Kondition brauchte es, um die Posten beim «Spiel ohne Grenzen» erfolgreich zu absolvieren. Bilder: Zita MeienhoferGeschicklichkeit, Cleverness und eine ordentliche Kondition brauchte es, um die Posten beim «Spiel ohne Grenzen» erfolgreich zu absolvieren. Bilder: Zita Meienhofer
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Grenzenloser Spass

Es war jeweils am Samstagnachmittag, als im Fernsehen die Sendung «Spiel ohne Grenzen» ausgestrahlt wurde, und die Leute vor den Bildschirm lockte. Seither sind rund 40 Jahre vergangen. Das Spiel hat allerdings nichts an seiner Attraktivität verloren – wie sich am Wochenende in Niederwil zeigte. Dort organisierte der Turnverein zum x-ten Mal ein «Spiel ohne Grenzen». Gruppen aus und um Niederwil – jeweils mindestens vier Leute und davon mindestens zwei Frauen – vergnügten sich bei besonderen, extra für diesen Anlass konzipierten Spielen. Gefragt waren nicht nur Geschicklichkeit, Cleverness und eine gute Kondition, sondern auch der Teamgeist.

Seit der letzten Austragung waren sechs Jahre vergangen. Aufwand und Ertrag hätten nicht gestimmt, sagt Remo Traber, OK-Präsident der diesjährigen Spiele. Es habe deshalb die Motivation gefehlt. Zudem waren die Mitglieder des Turnvereins mit anderen vereinsinternen, kantonalen und nationalen Anlässen beschäftigt. Remo Traber konnte letztlich seine Vereinskolleginnen und -kollegen für die Organisation in diesem Jahr motivieren – obwohl sie vor einigen Wochen am Eidgenössischen Turnfest teilnahmen – da sogar Festsieger wurden – und auch an der Gymnaestrada dabei waren. Auf die nächsten Spiele muss wohl aber nicht mehr sechs Jahre gewartet werden. «Voraussichtlich werden wir diesen Anlass in zwei Jahren wieder durchführen», ist Remo Traber überzeugt.

Kreativ, attraktiv, lustig

Der Aufwand dieses Anlass ist nicht zu unterschätzen, werden doch stets neue Spiele kreiert und die entsprechenden Materialien angefertigt oder organisiert. Für die Sänftenjagd mussten Duschen angefertigt werden, für Playkart wurden Karts angeschafft. Mit den drei Hauptspielen war es allerdings nicht getan. In der freien Zeit konnten die Teams Punkte bei den Zwischenspielen, die ebenfalls von den Turnerinnen und Turnern konzipiert wurden, sammeln. Nicht fehlen durfte der «Fil Rouge», das Überraschungsspiel. So kämpften sich die 36 Teams durch das Planschbecken bei der Sänftenjagd oder sammelten im Sand Kapplahölzer für den höchsten Turm.

«Kreativ – attraktiv – lustig» war das Motto von «Spiel ohne Grenzen», entsprechend sollten die Spiele sein. Aber nicht nur. Bonuspunkte gab es für die Kostüme der Teams. An Originalität fehlt es auch dort nicht. Ein Besucher lag mit seiner Bemerkung nicht ganz falsch: «Man muss nicht an die Street Parade, um ausgefallene Kostüme zu sehen, die sieht man schon hier».

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