Blick hinter die Türen der Trotte

BRONSCHHOFEN. «Möchten Sie auch ein Glas Wein?», wird der Besucher gefragt, kaum dass er einen Fuss über die Schwelle in den dunklen Natursteinkeller gesetzt hat.

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Bild: Bettina Bellmont

Bild: Bettina Bellmont

Bronschhofen. «Möchten Sie auch ein Glas Wein?», wird der Besucher gefragt, kaum dass er einen Fuss über die Schwelle in den dunklen Natursteinkeller gesetzt hat. Und das, obwohl er weitaus nicht der einzige ist, der sich aufgemacht hat, um auf Einladung der Rebbergfreunde Bronschhofen-Wil die «Trotte» und den Rebberg bei Bronschhofen zu besichtigen.

Es ist Sonntag, beinahe zwölf Uhr, und die Anzahl derer, die das sonnige Wetter vor der «Trotte» mit einer Bratwurst in der einen und einem gefüllten Weinglas in der anderen Hand geniessen, steigt von Minute zu Minute. Von diesem Besucherandrang beim «Tag der offenen Tür in Trotte und Rebberg» zeigt sich vor allem Christa Grämiger, Besitzerin der Trotte, überrascht.

«Die Idee war es, zu zeigen, was sich in diesem Keller hier verbirgt, und den Menschen näherzubringen, welche Schätze sich hier und auf dem Rebberg verstecken», erklärt sie und betont, wie wichtig es sei, diesen Schatz auch in der Zukunft zu erhalten. Mehr Gäste kommen durch das Tor herein. «Das habe ich gar nicht gewusst», hört man da, «Wie interessant», woanders.

Christa Grämigers Mann Jürg, ebenfalls Mitglied des Kernkomitees der Rebbergfreunde, kehrt gerade von einem Rundgang durch den Rebhang zurück. «Schön, dass das Interesse da ist», freut sich auch er, fügt aber schmunzelnd an: «Sich für den Weinanbau einzusetzen gelingt auch nur dann, wenn auch jemand den Wein kauft.» (bb.)