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Blechharmonie gewinnt am «Eidgenössischen»

Auch am zweiten und letzten Wochenende des eidgenössischen Musikfests in Montreux wussten Musikgesellschaften aus der Region Wil zu gefallen. Allen voran die Blechharmonie Kirchberg, die in zwei Kategorien viele Punkte holte. Bei der Parademusik mit Evolutionen war niemand besser als die Toggenburger.
Simon Dudle
Die Blechharmonie am Wettspiel im Palace Petit Palais in Montreux. (Bild: pd)

Die Blechharmonie am Wettspiel im Palace Petit Palais in Montreux. (Bild: pd)

REGION. «Ich bin überglücklich, dass sich der grosse Aufwand ausbezahlt hat», sagt Christian Guhler, Präsident der Blechharmonie Kirchberg. Für die Musikanten aus dem unteren Toggenburg waren die vielen Punkte der Lohn für einen unermüdlichen Einsatz, den sie seit Mitte Februar geleistet hatten. Zweimal wöchentlich wurde geübt, dazu kamen Probewochenenden.

Ins Auge sticht vor allem der Sieg in der Kategorie «Parademusik mit Evolutionen», bei dem Figuren zu zeigen waren. Von möglichen 100 Zählern machten die Kirchberger 93,3. Das sind fast zwei Punkte mehr als der Musikverein Kradolf-Schönenberg, der als Zweitplazierter 91,6 Punkte einheimste. Die MG Bichwil-Oberuzwil wurde in der gleichen Kategorie mit 83 Punkten bedacht. Einzig die MG Konkordia Mels (95) und und die Feldmusik Hochdorf (94,6), die am vorangehenden Wochenende gespielt hatten, waren noch etwas besser. Doch damit nicht genug: In der konzertanten Musik schafften es die Kirchberger mit 182 von 200 möglichen Zählern ebenfalls weit nach vorne. Und das in der anspruchsvollen zweiten Stärkeklasse.

Kirchberger Marsch in Montreux

Die hohe Punktzahl erreichte die Blechharmonie Kirchberg mit Toggenburger Note. Gespielt wurde unter anderem der Marsch «Unter der Kaiserlinde». Dies ist ein Kirchberger Stück, das vor ein paar Jahren von Enrico Calzaferri für den Ehrenpräsidenten Armin Strässle geschrieben worden war. Auch am Sonntagabend, als die Blechharmonie nach der Rückkehr feierlich in der Heimatgemeinde empfangen wurde, stand dieses Stück auf dem Programm.

Es war der Zeitpunkt, um auf die Erlebnisse zurückzublicken. «Natürlich sind wir mit gewissen Erwartungen in die Westschweiz gereist. Dass es aber so gut laufen würde, hätte ich nicht erwartet», sagt Präsident Guhler. Nicht zur Diskussion stand im Vorfeld, in der dritten statt zweiten Stärkeklasse anzutreten, wo allenfalls ein Sieg möglich gewesen wäre. «Dafür ist unser Dirigent Roman Ledergerber zu ambitioniert», sagt Guhl. Ihn freute zudem, dass seit dem letzten eidgenössischen Musikfest vor fünf Jahren ein Sprung nach vorne gemacht wurde. «Beim Marsch machten wir fast zehn Punkte mehr als damals», sagt Guhl.

Auch Uzwil-Henau überzeugt

Nicht nur die Blechharmonie durfte sich am «Eidgenössischen» beim Wettspiel in der zweiten Stärkeklasse über viele Punkte freuen. Der Musikverein Uzwil-Henau war mit 179 Zählern nur um drei Punkte hinter den Toggenburgern klassiert. Für die Stadtharmonie Wil gab es 159 Zähler, für die Musikgesellschaft Sirnach 151,3. In der dritten Stärkeklasse trat die Harmoniemusik Flawil an und kam auf 172,3 Punkte, die Musikgesellschaft Oberuzwil-Bichwil auf 163,6.

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