Blasmusik und viel Gelächter

Wenn die Musikgesellschaft Eintracht Bichelsee-Balterswil zur Unterhaltung einlädt, füllt sich die Halle, und die Stimmung stösst an ihre obere Grenze.

Christoph Heer
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BALTERSWIL. 400 Personen sorgten für eine volle Lützelmurghalle. Einmal mehr bewies die Musikgesellschaft Eintracht Bichelsee-Balterswil unter der Leitung von Marco Weber, wie gross ihr Freundeskreis ist. Auffallend, dass auch immer viel junges Publikum anwesend ist. Die Stimmung war von Anfang an gut. Es wurde bereits bei der ersten Komposition, dem «Graf Zeppelin», kräftig mitgeklatscht und mitgewippt.

Ausnahmslos positives Fazit

Und genau dieses erste Lied war eines der Lieblingslieder von Rosmarie Koller aus Dussnang. «Auch <Swing Flags, Swing> hat mir imponiert. Mein Fazit zu diesem kurzweiligen Abend fällt ausnahmslos positiv aus», schwärmte der Stammgast nach dem ersten Teil des Abends.

Durch den Konzertteil führten, nach der Begrüssungsrede von Vereinspräsident Felix Büchi, die beiden Musikantinnen Nathalie Buchmann und Marion Vetterli. Kaum zu glauben, dass sie dies zum ersten Mal machten, derart stilsicher, humorvoll und gestenreich erledigten sie ihren Aufgabe. Auf der Bühne musizierte zudem das Grosskind von Käthy Häberli. Sie reiste aus Gossau an, um sich diese 90 Minuten feinster Blasmusik zu gönnen. «Alle Interpretationen waren gelungen, da einen Favoriten herauszuheben, fällt schwer.» Das Publikum war hellwach und schien absolut begeistert zu sein. Nicht verwunderlich, dass zum Schluss zwei Zugaben gefordert wurden.

Mit «Heimliche Liebe», «Furchtlos und Treu» oder «The Best of Polo Hofer» ging der musikalische Teil zu Ende.

Metzgete ohne Pferdefleisch

Nach der halbstündigen Pause folgte der Einakter «D'Metzgete». Wie in der Ankündigung vorgängig versprochen, sollte kein Pferdefleisch-Skandal folgen, ganz im Gegenteil, die Lachmuskeln wurden strapaziert. Simon Keller, Maya Sauter, Sandra Koller, Armin Hollenstein, Anita Allenspach und Felix Büchi spielten sich in die Herzen der Besucher.

Ein Grossandrang herrschte zudem auf die Tombolalose. Gut 450 Preise beinhaltete der Gabentisch, die Losverkäufer hatten an diesem Unterhaltungsabend alle Hände voll zu tun.

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