Bittere Niederlage für Kirchberger Fussballerinnen

FUSSBALL. Am vergangenen Samstagabend absolvierten die Kirchberger NLB-Fussballerinnen zum ersten Mal eine Partie auf der heimischen Sonnmatt. Zwar brachte dies einen gewissen Effort, aber trotzdem reichte es am Ende nicht für die nötigen Punkte. Sie unterlagen Thun unglücklich mit 4:5.

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FUSSBALL. Am vergangenen Samstagabend absolvierten die Kirchberger NLB-Fussballerinnen zum ersten Mal eine Partie auf der heimischen Sonnmatt. Zwar brachte dies einen gewissen Effort, aber trotzdem reichte es am Ende nicht für die nötigen Punkte. Sie unterlagen Thun unglücklich mit 4:5.

Tore hüben wie drüben

Die Thunerinnen belegten vor dem Aufeinandertreffen den fünften Platz und waren noch keineswegs gerettet. Dementsprechend starteten sie ins Spiel. Bereits in der vierten Minute verwandelten sie einen direkten Freistoss zum 1:0. Gut zehn Minuten später setzten sie noch einen drauf und erhöhten auf 2:0. Ein herber Dämpfer für das Team von Trainer Salih Özdemir. Über den Kampf fand Kirchberg den Tritt und wurde mit einem etwas glücklichen Penalty belohnt. Bettina Peter verwandelte diesen zum Anschlusstreffer. Wenig später wurde selbige von Laura Geering bedient und schob zum 2:2 ein. Ein offener Schlagabtausch begann. Die Berner Oberländerinnen agierten mit sauberem Spielaufbau, wobei es die Kirchbergerinnen mehrheitlich mit hohen Bällen versuchten. Als Flügelspielerin Ronya Böni mit einem dieser Bälle lanciert wurde, brachte sie ihr Team mit 3:2 in Führung. Ein Kunstschuss aus der zweiten Reihe liess die Gäste kurz vor der Pause allerdings wieder ausgleichen.

Das schlechtere Ende

«Zu Beginn beider Halbzeiten waren wir zu wenig konzentriert und haben geschlafen», stellte Adriana Forrer fest. Der Unparteiische hatte nach der Pause kaum angepfiffen, als das Leder erneut im Netz hing. Ein weiterer Schuss unter die Latte wurde Torhüterin Samira Heeb zum Verhängnis. Grösster Wermutstropfen war die Verletzung von Carole Schmid, die eine Woche zuvor ihr Comeback nach einer Operation am Kreuzband gab. Sie zog sich eine unbestimmte Verletzung am selben Knie zu und musste ausgewechselt werden. Es fiel dem Heimteam sichtlich schwer, den Vorfall beiseite zu schieben und sie gerieten stärker unter Druck. Ein weiterer Freistoss brachte sie mit 3:5 in Rückstand. Trotzdem gaben sie in den verbleibenden zwanzig Minuten nicht auf und erarbeiteten sich Chancen. Manuela Beerli nutzte eine davon und verkürzte auf 4:5. Am Ende reichten das Glück und die Kraft nicht mehr, um noch einmal auszugleichen. Durch diese Niederlage ist der FCK wieder klar ins Hintertreffen geraten. Die beiden anderen direkten Konkurrenten punkteten und erarbeiteten sich so einen kleinen Vorsprung. (bp)