Bischof spendet Firmsakrament

Neun Monate haben sich die 34 jungen Erwachsenen auf ihre Firmung vorbereitet. Am letzten Sonntag erhielten sie die Salbung mit Chrisam.

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NIEDERWIL. «Das Leben ist ebenso ein Geschenk wie die Kirche. Beides wurde von Gott ins Leben gerufen», begrüsste Pater Adrian Willi die Firmkandidatinnen und -kandidaten aus Oberbüren, Niederbüren und Niederwil. Der Gottesdienst zeigte, wie intensiv sich die jungen Leute auf diesen Tag vorbereitet haben. Mit Worten, Gebeten, Geschichten und Musik gestalteten sie die Feier.

Auf das Abenteuer eingelassen

Die Firmlinge begrüssten alle Anwesenden und blickten kurz auf den vielfältigen «Trainingsweg» zurück. Der Firmverantwortliche Rolf Tihany verglich die Firmung mit einem geworfenen Stein, der seine Kreise zieht. Die Firmkandidaten haben sich optimal vorbereitet. Man hätte Fragen gestellt und Antworten erhalten. «Jedes hat auf diesem Weg tiefsinnige Momente in den Alltag mitgenommen und wird auf seine eigene Weise Kreise ziehen», erwähnte er. Wichtige Stützen auf dem Firmweg waren die Firmbegleiterinnen Fabienne Knellwolf, Fabienne Ernst und Brigitte Senn.

Bischof Markus Büchel betonte mit feinfühligen Worten, jeder Mensch sei einzigartig. Das Handauflegen während der Firmspende sei ein Zeichen des Behütetseins und der Begleitung während der Lebensentfaltung.

Eindrückliche Gestaltung

Organist Cornel Weibel begleitete mit gefühlvoll vorgetragenen Melodien die eigentliche Firmspende. Nach der Salbung mit Chrisam hatte Bischof Markus für jeden ganz persönliche Worte. Seine herzliche Lebensart kam dabei deutlich zum Vorschein. Einen wesentlichen Beitrag zum Gottesdienst leistete der Firmlingschor unter der temperamentvollen Leitung von Rolf Tihany. Zum Apéro spielte die Musikgesellschaft Niederwil mit ihrem Dirigenten Peter Ilg. (vk)