Das Jahr 2020 der Region in Bildern

Auch wenn Corona das öffentliche Leben stark einschränkte, stand es nicht still. Das passierte im Jahr 2020 in der Region Wil.

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Vom Rathaus in die Pfalz: Die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann (CVP) wurde in die Kantonsregierung gewählt. Im August wurde sie von Parlamentspräsident Roland Bosshart verabschiedet. Im zweiten Wahlgang Ende November setzte sich schliesslich ihr Parteikollege Hans Mäder im Rennen um ihre Nachfolge durch.
Wil möchte Smart-City werden. Eigentlich sollte ein Solarbänkli, bei dem man sein Smartphone aufladen kann, diesen abstrakten Begriff etwas fassbarer machen. Der Schuss ging nach hinten los: Am ersten Standort war’s zu schattig, am zweiten erhitzte sich das Bänkli wegen der Sonne zu stark.
Ein weiterer beliebter Treffpunkt geht im Ortszentrum von Uzwil verloren. Nach 36 Jahren schliesst das Café Stalder. Schwindende Margen, steigende Fixkosten sowie ein auslaufender Mietvertrag bewegten Inhaber Peter Müller zum Entscheid.
Im Wohnturm Mühle Rickenbach entstehen nach dem Abbruch der Eberle Mühle 44 neue Mietwohnungen.
Im Zeichen des Bauens: In der Überbauung Mattfäld in Rickenbach entstanden 41 Eigentumswohnungen.
Ein tragisches Unglück erschüttert am 5. Juli die Region. Im Strudel des Thurwasserfalls bei der Felsegg ertrinken zwei junge Menschen.
Niederhelfenschwil hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Im Herbst wurde bis auf einen Sitz ein komplett neuer Gemeinderat gewählt. Peter Zuberbühler aus Wasterkingen wird Nachfolger von Gemeindepräsident Simon Thalmann und Esther Nietlispach Nachfolgerin von Primarschulpräsidentin Gabriela Arn.
Seit dem 8. März ist die Gemeindepräsidentin von Degersheim, Monika Scherrer (CVP), auch St. Galler Kantonsrätin.
Das Ladensterben hat Wil in diesem Jahr beschäftigt. Sinnbildlich dafür steht die Schliessung des Finnshops. Am 30. Juni ging die 45-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens zu Ende.
Heuer erschien das Jonschwiler Jahrbuch mit dem oben zu sehenden Titelbild zum letzten Mal. Der 72-jährige Herausgeber Markus Egli möchte neu einen Roman schreiben.
Die Zukunft des Regionalspitals ist aufgegleist. Das Akutspital soll, unter der Federführung des privaten Anbieters Solviva, in ein Gesundheits-, Notfall- und Therapiezentrum mit Partnern umgebaut werden.