Bezirksgericht: Es kommt zu einer Kampfwahl

MÜNCHWILEN. Am 28. Februar finden im Hinterthurgau die Gesamterneuerungswahlen für das Bezirksgericht Münchwilen statt. Es kommt dabei zu einer Kampfwahl – bei den nebenamtlichen Mitgliedern, auch Laienrichter genannt. Um die vier Plätze buhlen fünf Personen.

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MÜNCHWILEN. Am 28. Februar finden im Hinterthurgau die Gesamterneuerungswahlen für das Bezirksgericht Münchwilen statt. Es kommt dabei zu einer Kampfwahl – bei den nebenamtlichen Mitgliedern, auch Laienrichter genannt. Um die vier Plätze buhlen fünf Personen. Zu ersetzen ist Urs Obrecht (CVP, Oberwangen). Für den freiwerdenden Posten kandidieren zwei Neue: nämlich der 51jährige Wirtschaftsingenieur Andreas Breitenmoser aus St. Margarethen. Der parteilose Kandidat war bis 2014 Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Münchwilen. Zweite neue Kandidatin ist die 51jährige Betriebswirtschafterin Sabina Peter Keller aus Aadorf. Das CVP-Mitglied gehört dem Aadorfer Gemeinderat an. Wieder antreten werden die Münchwiler Unternehmerin Angela Haltiner (SVP), der Aadorfer Notar und Grundbuchverwalter Markus Oswald (FDP) und Ulrich Senn aus Sirnach (BDP), Leiter Rechtsdienst.

Die anderen Funktionen dürften nicht umstritten sein, da genauso viele Kandidaten antreten wie Ämter zu besetzen sind. Als Gerichtspräsident möchte Alex Frei (CVP, Eschlikon) genauso weitermachen wie Cornel Inauen (SVP, Münchwilen) und Nina Schüler (FDP, Braunau) als Berufsrichter. Als Ersatzmitglieder kandidieren Susanna Koller Brunner (SVP, Eschlikon, bisher), Simone Ender-Truniger (CVP, Sirnach, neu) und Simon Wetter (FDP, Wilen, neu). (sdu)