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Bäuerin Sandra Fitze: «Viele wissen nicht mehr so genau, was wir auf einem Bauernhof machen»

Beste Werbung in eigener Sache betrieben am Sonntag etliche Landwirte, indem sie zum Tag der offenen Hoftür einluden. Auch in Wil und Weieren nahmen Bauern und Bienenzüchter an der Aktion teil.
Christof Lampart
Die hiesigen landwirtschaftlichen Betriebe durften am Sonntag zahlreiche Gäste bei sich begrüssen. (Bild: Christof Lampart)

Die hiesigen landwirtschaftlichen Betriebe durften am Sonntag zahlreiche Gäste bei sich begrüssen. (Bild: Christof Lampart)

Das bestechend vielfältige Angebot war das eine, das fantastische Wetter das andere erfolgreiche Lockmittel: Der wunderbare Sonnentag lockte am Sonntag zahlreiche Naturfreunde und Familien auf die Höfe und Betriebe in der Region, welche am Tag der offenen Hoftür ein und aus gingen. Zum Beispiel beim Bauernhof der Familie Fitze auf dem Wiler Hofberg. Bäuerin Sandra Fitze zeigte sich vom grossen Zuspruch begeistert: «Wir sind froh, dass wir unseren Betrieb so vielen Menschen zeigen und erklären können. Denn obwohl wir ja ziemlich nahe bei der Stadt wohnen, wissen doch viele Einwohner nicht mehr so genau, was wir auf einem Bauernhof so genau machen», sagt sie.

Viele Wanderer kehren ein

Und das Angebot wird von der Bevölkerung genutzt. Viele lassen sich den Stall, die Geräte, den Umschwung erklären. Auch das kulinarische Angebot – bei Fitzes Schüblig und Hamburger aus eigenem Ziegenfleisch – lässt manche noch ein wenig länger verweilen. «Seit dem frühen Vormittag kommen laufend Leute hier hoch, bleiben ein wenig, und wandern dann weiter», sagt Sandra Fitze. Die Idee eines solchen Tages, der die einheimische Produktion an landwirtschaftlichen Gütern anpreist, findet sie genial. «Wir haben das Angebot des Schweizerischen Bauernverbandes, der die Werbung übernommen hat, sehr gerne genutzt; denn ein solcher Tag, vor allem bei diesem Wetter, stellt für uns einen klaren Mehrwert dar», zog Fitze bereits am frühen Nachmittag «sehr zufrieden» Bilanz.

Gratis-Tipps von der Expertin

Ähnlich klang es auch ein paar Kilometer weiter östlich, nämlich in Weieren. Dort gewährte die Imker-Familie um August und Cécile Brunner Einblicke in ihre tägliche Arbeit mit der Honigbiene. So konnte ein modernes Bienenhaus besichtigt werden wie auch eine Tour durch die Gartenanlage, welche durch eine Vielzahl unterschiedlichster Blumen bestach, gemacht werden. August Brunner erklärte, wie man gezielt Bienenköniginnen zieht und diese dann in ein bestehendes Bienenvolk einsetzt. Derweil übernahm seine Tochter Daniela die Gartenführungen – und hatte dabei für alle, die gerne ab und zu etwas heftiger feiern, einen Tipp parat: «Falls Sie mal einen Kater haben sollten, machen Sie sich einen Schafgarbe-Tee; dieser entgiftet die Leber sehr effektiv». Auch für stark Erkältete hatte die Biologin einen Geheimtipp: «Kauen sie Berberitzen-Beeren, dann brauchen sie keine chemischen Mittel.»

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