BEVÖLKERUNGSSCHUTZ: Recycling-Unternehmer neuer Stabschef

Christoph Solenthaler leitet neu das regionale Führungsorgan für ausserordentliche Lagen des Sicherheitsverbunds Region Gossau. Er ersetzt Urs Stutz.

Christoph Solenthaler
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Der Verwaltungsrat des Sicherheitsverbunds Region Gossau hat einen neuen Stabschef für das regionale Führungsorgan für ausserordentliche Lagen gewählt. Christoph Solenthaler löst den Ende Jahr zurückgetretenen Urs Stutz aus Degersheim ab. Stutz hatte die Funktion seit der Zusammenlegung der örtlichen Stäbe Anfang 2013 inne. Nachdem er zuvor jahrelang Stabschef der gemeinsamen Organisation von Degersheim und Flawil gewesen war.

Solenthaler wohnt in der Stadt St. Gallen, ist als Geschäftsführer der Solenthaler Recycling AG in der Gossauer Moosburg mit der Region aber bestens vertraut, heisst es in der Medienmitteilung des Sicherheitsverbunds Region Gossau. Zudem verfügt er über langjährige Erfahrung in militärischer Stabsarbeit. Aus dieser Tätigkeit kennt er auch den He­risauer Urs Corradini, den er hinsichtlich der mittelfristigen Personalplanung als Stellvertreter in den Stab geholt hat. Denn weitere personelle Wechsel innerhalb der Organisation sind in den kommenden Jahren wahrscheinlich. Corradini ist Geschäftsleitungsmitglied im Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid und selbständiger Kommunikationsberater. Ebenfalls neu im Kernstab des Führungsorgans ist Peter Hofstetter. Der ehemalige Flawiler Ortskommandant der Feuerwehr ersetzt den Gossauer Markus Hutter als Verantwortlichen im Fachbereich Feuerwehr.

Die weiteren Mitglieder im Stab des Führungsorgans sind Peter Jörg als stellvertretender Stabschef, Guido Barmettler als Chef Lage, Jürg Schaich für den Zivilschutz (alle Degersheim), Urs Salzmann, der Kommunikationsbeauftragte der Stadt Gossau für die Medienarbeit, sowie der Flawiler Salvatore Tricarico für den Bereich Medizin.

Ergänzung zu Blaulicht-Organisationen

Führungsorgane für ausserordentliche Lagen sorgen zusammen mit Feuerwehr, Polizei, Sanität und falls nötig Zivilschutz dafür, dass bei Ereignissen grösseren Ausmasses der Schaden für die Bevölkerung, die Infrastruktur und die Natur möglichst eingegrenzt werden kann. Diese regionalen Führungsstäbe sind auch die örtlichen Ansprechpartner für kantonale und eidgenössische Krisenorgane. Das Führungsorgan wird von den Blaulicht-Organisationen aufgeboten, sobald ein Ereignis aussergewöhnliche Ausmasse annimmt und von längerer Dauer ist. Dieses ist zuständig für die Gemeinden Gossau, Waldkirch, Andwil, Flawil und Degersheim. (pd/red)