Bevölkerung soll beim Spital Wil mitreden können

WIL. Gestern hat SVP-Kantonsrat Erwin Böhi eine Einfache Anfrage zur Zukunft des Spitals Wil eingereicht. Es steht zusammen mit den Spitälern Flawil, Rorschach und Walenstadt auf der Warteliste. Die Regierung hat stets beteuert: Auch sie werden erneuert – später.

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WIL. Gestern hat SVP-Kantonsrat Erwin Böhi eine Einfache Anfrage zur Zukunft des Spitals Wil eingereicht. Es steht zusammen mit den Spitälern Flawil, Rorschach und Walenstadt auf der Warteliste. Die Regierung hat stets beteuert: Auch sie werden erneuert – später. Die Etappierung der Bauvorhaben ist nötig, da der Kanton nicht x-beliebig viele Millionen jedes Jahr ausgeben kann. Die Regierung rechnet derzeit für das Spital Wil mit Investitionen von 110 Millionen. Baustart ist frühstens 2025. Wenn so viel Geld in die Hand genommen werde, so der Wiler SVP-Kantonsrat, sollte grundsätzlich auch eine Neubauvariante geprüft werden und nicht von vorneherein eine Sanierung angepeilt werden. Doch Böhi ist lange genug in der Politik, um zu wissen, dass ein Neubau nicht an der Bevölkerung vorbei erzwungen werden kann.

Den Wilerinnen und Wilern soll deshalb bereits in der Planungsphase ein Mitspracherecht eingeräumt werden. «Direktdemokratisch eben.» Böhi will nun von der Regierung wissen, ob sie bereit ist, die Bevölkerung «in den Grundsatzentscheid Sanierung oder Neubau des Spitals Wil» einzubeziehen. (red.)