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BETTWIESEN: Der Hellraumprojektor hat ausgedient

Zügig konnte die Primarschulgemeinde ihre Versammlung abhandeln. Das einzige ausserordentliche Traktandum war ein Investitionsantrag für interaktive Wandtafeln.

Nur gerade etwa eine Schulstunde lang –knapp 45 Minuten– dauerte die Versammlung der Primarschulgemeinde Bettwiesen am Dienstagabend. Entsprechend zügig führte Beatrice Montgomery an ihrer ersten Versammlung als Schulpräsidentin durch die Traktanden.

Auch die 48 anwesenden Schulbürger trugen zur schnellen Abhandlung der Geschäfte bei. Das einzige Traktandum, zu dem sie vereinzelte Fragen stellten, war der Investitionsantrag über 45000 Franken für die Anschaffung von vier sogenannten «Active Boards». Naim Ismaili, Verantwortlicher für die Informatik in der Schulbehörde, stellte der Versammlung ein solches Gerät vor, das auf den ersten Blick wie ein grosser Fernseher aussieht. Ein Active Board ersetze gleich mehrere bisher genutzte Geräte wie Beamer, Hellraumprojektor und Fernseher in einem.

Sirnach und Münchwilen versprechen Mehrwert

«Der Lieferant hat uns ein Active Board zur Besichtigung kurzfristig zur Verfügung gestellt», sagte Ismaili. Gekonnt zeichnete er mit einem Stift auf der interaktiven Wandtafel ein, wie die Geräte in den Klassenzimmern künftig aussehen könnten. Das multifunktionale Gerät soll in eine Wandtafel im herkömmlichen Stil eingebettet werden. So wird man nach wie vor auch mit Kreide an die Tafel schreiben können. «In Sirnach und Münchwilen werden Active Boards bereits genutzt. Von dort ist uns ein Mehrwert für den Unterricht versprochen worden», sagte Ismaili. Der Souverän genehmigte die Investition schliesslich ohne Gegenstimme. «Wir freuen uns sehr, dass die Schüler ein so tolles Hilfsmittel erhalten», sagte die Schulpräsidentin.

Ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurde die Rechnung 2017, welche um rund 230000 Franken besser ausfiel als budgetiert. «Dies ist vor allem auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen», sagte die Finanzverantwortliche Edith Hinder. Der Gewinn von rund 170000 Franken wird dem Eigenkapital zugewiesen, welches neu auf über 730 000 Franken angewachsen ist. Zum Budget 2018 machte Patrick Peter vom Ressort Liegenschaften einige Ausführungen zu geplanten Unterhaltsarbeiten. Man plane unter anderem, acht undichte Gläser der Fensterfront beim Eingang des neuen Schulhauses zu ersetzen. «Zwischen den Scheiben wächst zum Teil bereits Efeu», sagte Peter.

Das Budget sieht ein Defizit von rund 43000 Franken vor. Die Schulbürger genehmigten sowohl den Voranschlag wie auch den gleichbleibenden Steuerfuss von 60 Prozent einstimmig. Zum Schluss bedankte sich Beatrice Montgomery bei den übrigen Behördenmitgliedern mit Gutscheinen für ein Abendessen mit anschliessendem Kinofilm. «Damit kann man die schulfreie Zeit schön geniessen», sagte sie.

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

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