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"Beni national" plaudert über seine Fernbeziehung

Im Rahmen des Seminars für Pensionsplanung der Raiffeisenbank Wil erzählte SRF-Sportreporter Benard Thurnheer am Samstagvormittag auch über das Älterwerden und seine seit fünf Jahren bestehende Fernbeziehung mit Kathrin Hildebrand.
Roland P. Poschung

Unter dem Titel «Älter werden, Ausstieg und andere Geschichten» skizzierte Beni Thurnheer diverse Episoden. Er ging er zudem auf seinen heutigen Status als «Pensionär» ein. Thurnheer wollte nie enden wie die TV-Oldies Mäni Weber, Heiner Gautschi oder Karl Erb, die unschön vom Sender verabschiedet wurden. Aber er weiss: «Keiner verlässt die Bühne freiwillig.» Er habe seine Karriere stufenweise reduziert und arbeitet heute noch 10 Prozent, mehrheitlich am Sonntag. «Für Radio und Fernsehen zu wirken, war für mich nie ein Beruf, viel mehr ein Hobby. Ich werde beim Zuschauen von Sportveranstaltungen noch bezahlt, treffe interessante Persönlichkeiten und habe in meiner Karriere bisher 93 Länder auf Spesen bereisen dürfen», sagte Thurnheer. 100 Länder wären sein Ziel, die verbleibenden sieben werde er wohl aus dem eigenen Sack bezahlen müssen.

Auch Thurnheer braucht mehr Erholung

«Ich musste realisieren, dass ich älter werde. Bei der Arbeit und sonst im Leben wurde ich langsamer, brauche längere Erholungsphasen und spüre physische Abnützungen. Das Körpergewicht ist ein ewiges Problem», gibt er unumwunden zu. Mühsam sei zudem das Reisen geworden. Heute mache er gerne Platz für die Jungen. Früher habe er Fussball gespielt oder sei zum Schwimmen gegangen. Heute begnüge er sich mit Fahrten auf dem Mountainbike – und mit einer neuen Liebe.

Hauchdünn einem Drama entkommen

Der «Schnurri der Nation» berichtet offen über seine fünfjährige Beziehung mit Kathrin Hildebrand, die Mutter der einstigen «Glanz & Gloria»-Moderatorin, Sarah Hildebrand. «Wir haben eine Fernbeziehung. Sie lebt im Rheintal, ich in Seuzach. Wir wollten uns wegen des Wohnorts nicht im Beziehungsnetz entwurzeln. So erfreuen wir uns immer wieder auf das Neue, wenn wir uns wiedersehen.» Schmetterlinge im Bauch? Thurnheer verneint: «Es ist eine andere Form von Verliebt-Sein. Beide sind gestandene Persönlichkeiten. Wir lassen uns Raum und Zeit.» Im Sommer reisen sie nach Sylt. Und dann erzählte «Beni national» auch noch die eine oder andere Episode. «Als einmal Kitt-Knight-Rider-Filmstar David Hasselhoff ins Benissimo kam, durfte ich das Filmfahrzeug ins Studio fahren. Zum Glück fuhr ich nicht zu schnell durch eine Kulisse auf die Bühne, denn erst später habe ich realisiert, dass Gas- und Bremspedal mit einem Brett verbunden waren. Wäre ich schneller gefahren, hätte ich wohl Leute verletzt.» Bei einer Probe lief Thurnheer über die Bühne. In diesem Moment fiel ein schwerer Vorhang auf ihn und traf die Brille. «Wäre er Millisekunden schneller gelaufen, hätte er meinen Schädel zertrümmert.»

"Wir lassen uns Zeit und Raum", sagt Bernard Thurnheer über seine Fernbeziehung mit Kathrin Hildebrand. (Bild: Roland P. Poschung)

"Wir lassen uns Zeit und Raum", sagt Bernard Thurnheer über seine Fernbeziehung mit Kathrin Hildebrand. (Bild: Roland P. Poschung)

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