BEITRÄGE: Geld für Medienpädagogik

Die Genossenschaft Gemeinschaftsantenne unterstützt die Fachstelle Medienpädagogik an der Schule Flawil für drei Jahre.

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Der Entscheid fiel an der GGA-Hauptversammlung. Die Genossenschafter um Präsident Raphael Kühne beschlossen, die Fachstelle Medienpädagogik an der Schule Flawil während der nächsten drei Jahre mit 20000 Franken zu finanzieren. Ausserdem hat die GGA 5000 Franken für das Einrichten eines zusätzlichen Arbeitsplatzes gesprochen.

Das 20-Prozent-Pensum übernimmt laut Mitteilung aus dem Flawiler Rathaus Cecilia Raschle, die als Lehrerin mit Zusatzqualifikation im ICT-Bereich im Schulhaus Enzenbühl tätig ist. Sie wird dabei eng mit dem parallel zu ihr arbeitenden Medienpädagogen Thomas Dörig zusammenarbeiten, der in einem 35-Prozent-Pensum beschäftigt ist. Diese Zusammenarbeit bringe für die Fachstelle Medien­pädagogik sehr viel mehr Ressourcen, heisst es in der entsprechenden Meldung weiter.

Ziele und Aufgaben der Medienpädagogen

Die Medienpädagogin und der Medienpädagoge sind für die pädagogischen Fragestellungen bezüglich Einsatz und Beschaffung von Informatikmitteln der Schule Flawil zuständig. Sie klären mit den Lehrpersonen und Schulleitungen die Bedürfnisse und den Einsatz von Informatikmitteln, evaluieren neue Angebote und koordinieren die technischen sowie betrieblichen Rahmenbe­dingungen mit der Informatik­abteilung der Gemeinde Flawil. Ausserdem planen sie Weiterbildungseinheiten für Lehrpersonen im Bereich der Nutzung der neuen Medien für den Unterricht. Schliesslich ist die Schulung der Lernenden in Workshops im Bereich Social Media, Mediennutzung und Medienverhalten ein wichtiger Teil ihrer Arbeit.

Seit den 1970er-Jahren war die auf genossenschaftlicher Basis geführte GGA für den Fernseh- und Radioempfang sowie später den Internetzugang in Flawil zuständig. 2013 kauften die Technischen Betriebe Flawil von der GGA das Kommunikationsnetz. Zwei Jahre später beschlossen die GGA-Genossenschafter, auch das Kundengeschäft abzutreten: an die Technischen Betriebe Flawil, welche die Daten an die Thurcom Wil weitergaben. Damit war das Ende der Geschäftstätigkeit der GGA besiegelt. An derselben Generalversammlung entschieden die Genossenschafter, das verbliebene Vermögen für gemeinnützige Zwecke zu Gunsten der Bevölkerung einzusetzen. (rkf/ahi)