Beiträge der Kantone an Bergholz

Die beiden Kantone St. Gallen und Thurgau beteiligen sich mit 2 Millionen respektive 200 000 Franken an den Baukosten des Projekts Sportpark Bergholz.

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Die heutige Sportanlage Bergholz, bestehend aus einem Freibad, einer Eishalle und dem Fussballstadion, wird nicht nur von Wilerinnen und Wilern sowie von Vereinen aus Wil rege genutzt, sondern auch von auswärtigen Besuchenden und Vereinen aus der ganzen Region beidseits der Kantonsgrenze.

Zudem wurde beim Bau der Kantonsschule Wil, welche von Schülerinnen und Schülern aus den Kantonen St.

Gallen und Thurgau besucht wird, explizit auf die Erstellung eigener Aussensportanlagen verzichtet, sondern die Mitnutzung der Sportanlage Bergholz für den Sportunterricht vertraglich vereinbart.

Beteiligung an den Kosten

Die regionale Ausstrahlung und die Bedeutung des Sportparks Bergholz wird sich mit dem Neubau noch verstärken. Die Stadt hat den Kantonen St. Gallen und Thurgau entsprechende Gesuche um eine Beteiligung an den Investitionskosten eingereicht.

Darin war vorgesehen, dass sich der Kanton St. Gallen mit jeweils vier Prozent am Hallen- und am Freibad sowie mit jeweils 20 Prozent an der Eishalle und am Fussballstadion beteiligt, während der Kanton Thurgau jeweils ein Prozent der Investitionskosten von Eishalle sowie Hallen- und Freibad trägt.

Konkret ersuchte die Stadt Wil den Kanton St. Gallen um einen Beitrag von 5,988 Millionen Franken und den Kanton Thurgau um einen Beitrag von 367 000 Franken.

2 Millionen aus St. Gallen

In ihrer Antwort bestätigt die Regierung des Kantons St. Gallen die regionale Bedeutung des Sportparks Bergholz und sichert der Stadt Wil einen Beitrag von zwei Millionen Franken an den Bau des Sportparks Bergholz zu. Der gegenüber dem gestellten Gesuch deutlich reduzierte Beitrag wird insbesondere damit begründet, dass aus dem St.

Galler Sport-Toto-Fonds keine Gelder an den Bau und die Sanierung von öffentlichen Frei- und Hallenbädern geleistet werden.

200 000 Franken vom Thurgau

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hält fest, dass im Bergholz eine attraktive, schön gestaltete Sportanlage entsteht, die einen echten Mehrwert für die Bevölkerung der Stadt und der Region Wil schafft.

Zudem ergänzt die Anlage in Wil nach Aussage der Thurgauer Regierung das Angebot an Sportstätten im Hinterthurgau insbesondere mit der Eishalle ideal.

Für die Erstellung der Eishalle im Sportpark Bergholz erhält die Stadt Wil daher einen Beitrag von 200 000 Franken aus dem Sport-Toto-Fonds des Kantons Thurgau.

Heute Donnerstagabend wird das Wiler Stadtparlament in der zweiten Lesung zur Bauvorlage des Sportparks Bergholz über einen Kredit von 57,5 Millionen zu entscheiden haben. (sk.)