Beinahe ein Meistertitel

Ostschweizer Tambouren-Verband-Jugendwettspiele in Kreuzlingen mit den Wiler Jungtambouren Jedes Jahr wird den jungen Trommlerinnen und Trommlern aus der ganzen Ostschweiz die Möglichkeit gegeben, anlässlich der Jugendwettspiele des Ostschweizerischen

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Ostschweizer Tambouren-Verband-Jugendwettspiele in Kreuzlingen mit den Wiler Jungtambouren

Jedes Jahr wird den jungen Trommlerinnen und Trommlern aus der ganzen Ostschweiz die Möglichkeit gegeben, anlässlich der Jugendwettspiele des Ostschweizerischen Tambouren-Verbandes ihr Können unter Wettspiel-Bedingungen unter Beweis zu stellen. Dieses Jahr lud der Tambourenverein Kreuzlingen als Gastgeber zu diesem Wettspiel ein.

Beinahe 250 junge Musikerinnen und Musiker aus knapp 30 Vereinen der Ostschweiz folgten der Einladung, sich in verschiedenen Kategorien des Einzel- und Sektions-Wettspiels zu messen.

Die Wiler Jungtambouren traten in Kreuzlingen mit einer 27-köpfigen Truppe an, die allerdings sehr jung war. Sehr viele sehr junge Wiler nahmen das erste Mal überhaupt an einem solchen Fest teil.

Osterwalder wird Vizemeister

Lukas Osterwalder und Lukas Thomi hatten in ihren verschiedenen Vorrundengruppen jeweils schon den zweiten Platz und somit auch die Finalqualifikation erreicht. Im finalen Durchgang gelang es dann Lukas Osterwalder, den guten zweiten Platz und somit den Titel des Vizemeisters zu erlangen. Lukas Thomi wurde im Finale ausgezeichneter Fünfter.

Zahlreiche Kranzauszeichnungen

Im Kielwasser der beiden Wiler Ausnahmekönner gelang aber auch einigen weiteren Wilern ein glänzendes Resultat und sie komplettierten das gute Gesamtbild der Wiler Jungtambouren in dieser Kategorie.

Hohe Messlatte für junge Sektion

Wettspiel, das hiess aber auch Sektions-Wettspiel, also bewertetes Vorspielen als Gruppe.

Die Möglichkeit dazu bot sich in zwei Kategorien, derjenigen der älteren, leistungsstärkeren (S1) und derjenigen der jüngeren, weniger erfahrenen Trommlerinnen und Trommler (S2). Als einer der wenigen Vereine traten die Wiler unter der Leitung von Isabella Walzthöny und Leo Künzle mit zwei Gruppen an. Isabella Walzthöny hatte sich als Leiterin der älteren Jungtambouren dafür entschieden, trotz des jugendlichen Alters und des heterogenen Leistungsstands ihrer Truppe, in der Kategorie S1 anzutreten.

Sie erhöhte die Messlatte zusätzlich, indem sie sich mit dem Marsch «Gneggis» – im Gegensatz zu praktisch allen anderen Vereinen – für Literatur des Basler Trommelns entscheid, die einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad aufweist. So war es denn absehbar, dass die Wiler Sektion nicht an der Spitze mitmischen konnte, dennoch aber den beachtlichen sechsten Rang erreichte.

Isabella Walzthöny ist aber vor allem deshalb ein Kränzchen zu winden, weil sie den kurzfristigen Erfolg mutig wichtigen langfristigen Zielen untergeordnet hat. (ng.)

Das Jahreskonzert der Wiler Stadttambouren findet am Sonntag, 21. November, im Wiler Stadtsaal statt.