Beide müssen
sich bewegen

Was sich derzeit in Lenggenwil abspielt, ist ein Klassiker. Jemand will bauen, jemand anderes will das verhindern und die Behörden stehen dazwischen. Gibt es keine Einigung, kommen die Gerichte hinzu. Das alles kostet viel Nerven, Zeit und Geld. Neutrale Beobachter erkennen unschwer: Beide Seiten können schützenswerte Argumente vortragen.

Hans Suter
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Vor dem aktuellen Hintergrund ist es vernünftig, dass sowohl der Bauherr als auch der Gemeinderat auf eine Beschwerde gegen die Entscheide des kantonalen Baudepartements verzichten. Gewonnen ist damit aber noch für niemanden etwas.


Denn bei der Revision der Ortsplanung stellen sich beim Verfassen der neuen Regelwerke die genau gleichen Fragen wie zuvor. Was soll zulässig sein, was ist vernünftig und zielführend? Spätestens dann müssen sich die Gegner zusammenraufen, um nicht in einen Stellungskrieg zu verfallen.