Bearth fasst Kandidatur für den Kantonsrat ins Auge

Nicht nur Arber Bullakaj hat im Wahlkampf von sich reden gemacht. Dies gelang auch dem Niederuzwiler Ignaz Bearth, der einziger Kandidat der Direktdemokratischen Partei (DPS) war.

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Nicht nur Arber Bullakaj hat im Wahlkampf von sich reden gemacht. Dies gelang auch dem Niederuzwiler Ignaz Bearth, der einziger Kandidat der Direktdemokratischen Partei (DPS) war. Sie macht sich gegen einen radikalen Islam stark, und Bearth trat unlängst in Dresden an einer Pegida-Demonstration als Redner auf. Mit 1590 Stimmen war er allerdings weit davon entfernt, eine Wahlchance zu haben. «Bei unserer ersten Kandidatur ging es darum, regional und national bekannt zu werden. Leider haben uns die Medien bewusst gemieden», sagt Bearth. Er überlegt sich nun eine Kandidatur für den St. Galler Kantonsrat.

Ebenfalls zum erstenmal kandidiert hat der Dietschwiler SVP-Kantonsrat Linus Thalmann – und machte beachtliche 39 757 Stimmen. Nur Parteikollege Lukas Reimann erhielt in der Region Wil/Hinterthurgau mehr Stimmen. Auf der SVP-Liste nur auf Platz neun klassiert, wurde Thalmanns Name fast doppelt so oft in die Urne gelegt wie jener der Gewählten Marcel Dobler (FDP) und Thomas Ammann (CVP). «Ich konnte dazu beitragen, dass die SVP den fünften Sitz im Kantonsrat gemacht hat. Zwischen Position sieben und zehn ist alles sehr nahe beisammen», sagt Thalmann. Der Gastronom hatte im Wahlkampf Schlagzeilen gemacht, weil er mittels Petition forderte, dass der SVP-Wahlsong im Radio gespielt wird – ohne Erfolg.

Auch die Gemeindepräsidenten Imelda Stadler (Lütisburg, FDP) und Kurt Baumann (Sirnach, SVP) verpassten die Wahl. Beide waren bereits vor vier Jahren angetreten. (sdu)