Bazenheider Sterne leuchten günstiger

BAZENHEID. Die Gemeinde Kirchberg erhielt im Juni 2013 das Energielabel und darf sich seither Energiestadt nennen. Mit der Umrüstung der Weihnachtsbeleuchtung leistet die Dorfkorporation einen wichtigen Beitrag zur Energieersparnis und unterstreicht damit, dass auch sie sich zur Energiestadt bekennt.

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BAZENHEID. Die Gemeinde Kirchberg erhielt im Juni 2013 das Energielabel und darf sich seither Energiestadt nennen. Mit der Umrüstung der Weihnachtsbeleuchtung leistet die Dorfkorporation einen wichtigen Beitrag zur Energieersparnis und unterstreicht damit, dass auch sie sich zur Energiestadt bekennt.

Fast drei Jahrzehnte

Die Wiler-, Toggenburger- und Bahnhofstrasse sowie die Neugasse werden seit bald drei Jahrzehnten kurz vor dem ersten Advent mit den Sternen bestückt. In diesem Jahr war es einige Tage früher, weil Heinz Schrepfer und Walter Siegenthaler, beide sind seit mehreren Jahren für das Aufhängen der Sterne verantwortlich, im gleichen Arbeitsschritt die Fahnen, die anlässlich der Gewerbeausstellung hingen, abmontierten. Nun hängt dort die Weihnachtsbeleuchtung und sobald die Dämmerung einsetzt, weist sie bis Mitternacht den Weg durchs Dorf. Von Freitag bis Sonntag sogar eine Stunde länger. Nochmals eingeschaltet wird sie dann ab 4 Uhr, bis der Tag anbricht.

Ineffiziente Glühlampen dürfen seit 2009 in der Schweiz nicht mehr verkauft werden. Ab September 2010 übernahm die Schweiz dann die EU-Richtlinien, welche ein Verbot aller Glühlampen ab 75 Watt zur Folge hatten. Seit dem 1. September 2011 ist nun auch die 60-Watt-Glühlampe verboten. Das hatte auch Auswirkungen auf die neunzig Sterne der Bazenheider Weihnachtsbeleuchtung, die mit jeweils 15 Glühbirnen bestückt waren, was einem Total von 1350 entspricht. Felix Forster, Präsident der Dorfkorporation: «Seit dem Verbot mussten wir Spezialanfertigungen beschaffen, für die pro Stück zwischen fünf und acht Franken zu bezahlen waren. Bei jährlich rund 400 Stück, die Wind und Wetter zum Opfer gefallen sind, ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

1400 LED-Leuchtmittel

Der Verwaltungsrat hat beschlossen, 1400 LED-Leuchtmittel zu beschaffen.» Weil diese eine Lebensdauer von 25 000 Stunden aufweisen und jährlich höchstens 30 ersetzt werden müssen, ergibt sich in den kommenden neun Jahren eine Kostenersparnis von mehr als 10 000 Franken. Für das Wechseln der Leuchtkörper konnte Felix Forster Jungwacht/Blauring Bazenheid verpflichten. «Hätte ich alle 1350 LED-Leuchten allein ersetzen müssen, gäbe es in diesem Jahr wohl kaum eine Weihnachtsbeleuchtung», meint er. So aber konnten sich die jungen Erwachsenen einen Zustupf fürs Sommerlager verdienen. Die bisherigen Glühlampen wiesen einen Stromverbrauch von 7 bis 10 Watt auf. Die neuen LED-Leuchtmittel benötigen gerade noch 1,5 Watt. (red.)