Bazenheider Cup mit neuer Zusammensetzung

FUSSBALL. Der 14. Bazenheider Cup vom 5. und 7. August erfährt eine Änderung. Für 4.-Liga-Absteiger Kirchberg ist erstmals Neckertal-Degersheim dabei.

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Als der Bazenheider Cup im Jahre 2000 ins Leben gerufen wurde, stand im Reglement unter anderem: «Der Bazenheider Cup ist ein Einladungsturnier für 2.-Liga-Teams, das in der Vorwoche der jeweils in der darauffolgenden Woche neu startenden Meisterschaft stattfindet.» Diese Regel wurde bereits zwei Jahre später mit dem Abstieg der Kirchberger ausser Kraft gesetzt – ein Jahr später war die Sonnmatt-Elf aber schon zurück in der 2. Liga. 2008, nachdem Kirchberg erneut den Gang in die 3. Liga antreten musste, beschloss das damalige OK, den Passus «für 2.-Liga-Teams» in «regionale Fussballteams» abzuändern. Daher bestand vor zwei Jahren auch kein Anlass, an der Zusammensetzung der geladenen Mannschaften etwas zu ändern, als Flawil den Lift nach unten besteigen musste. Das Organisationskomitee war weiter der Überzeugung, kurz vor dem Start der Meisterschaft attraktiven Fussball anbieten zu können.

Bitterer Abstieg

Erste Gedanken, was wäre wenn, tauchten vor zwölf Monaten auf, als sowohl Kirchberg als auch Flawil sogar in der 3. Liga in akute Abstiegsnot gerieten. Einige mögen sich noch daran erinnern, dass sich Flawil praktisch in letzter Sekunde mit dem Sieg gegen Aufsteiger Tobel gerettet hat – ein Unentschieden hätte damals nicht zum Ligaerhalt gereicht. So war klar, Kirchberg und Flawil sind weiterhin dabei. Die neue Spielzeit begann und wie üblich verschickte der FC Bazenheid im Frühling die Einladungen für den 14. Bazenheider Cup vom 5. und 7. August. Alle sechs Teams sagten spontan wieder zu, das Teilnehmerfeld stand schon im April fest. Leider trat dann aber etwas völlig Unerwartetes ein. Nach guter Vorrunde brach Kirchberg ein, der Rest ist bekannt – Abstieg in die 4. Liga. Der Entscheid, den Gemeindenachbarn wieder von der Teilnehmerliste zu streichen, fiel nicht leicht, denn die Sonnmatt-Elf stand auch für ein erhöhtes Zuschauerinteresse und war immer gerngesehener Gast. Hinter dieser Massnahme stehen jedoch rein sportliche Gründe, wofür auch FCK-Präsident Silvan Breitenmoser Verständnis aufbringt. Bei einer Rückkehr in die 3. Liga ist Kirchberg selbstverständlich wieder auf dem Ifang willkommen.

Neckertal-Degersheim kommt

Nun ging es auf die Suche nach Ersatz und nach einer ersten Absage stiess man bei Aufsteiger Neckertal-Degersheim auf offene Ohren. Trainer Josef Meienhofer musste nicht lange überlegen, er hat spontan zugesagt und freut sich auf die Derbys gegen die Zweitligisten im August. Diese Woche wurde die Gruppeneinteilung vorgenommen, welche wie folgt aussieht: Gruppe A: Wil U20, Wattwil Bunt und Flawil. Gruppe B: Bazenheid, Uzwil und Neckertal-Degersheim. (bl)