Bazenheid stoppt den Abwärtstrend

Nach sechs Niederlagen in Folge gibt es für den FC Bazenheid in der 2. Liga inter beim 1:1 gegen Diepoldsau-Schmitter wenigstens wieder einmal einen Punkt. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt weiterhin vier Punkte.

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FUSSBALL. Die erste Halbzeit war vergleichbar mit den Spielen im Herbst. Das Heimteam wirkte verunsichert, in der Defensive verwundbar, die Offensive war inexistent. Trotzdem hätte Bazenheid durch Gerardo Jadanza in Führung gehen können. Er scheiterte aber in der Anfangsphase an Torhüter Kloser. Es sollte die einzig gefährliche Szene der Einheimischen im ersten Durchgang bleiben. Nachdem Oswald den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, war Bujar zur Stelle, liess Mäder keine Abwehrchance und traf zum 1:0 für die Gäste.

Nun mussten sich die Toggenburger ernsthaft Sorgen machen, zumal nach 24 Minuten Abwehrchef Bossi verletzt ausschied. Es wurde allerdings auch deutlich, warum die Rheintaler ebenfalls ums Überleben kämpfen. Spielerisch konnten auch sie nicht überzeugen. Nach 45 Minuten waren die Gefühle zwiespältig, denn wenig deutete auf eine Bazenheider Leistungssteigerung hin.

Neuer Schwung

Diese kam und plötzlich besannen sich die Alttoggenburger ihrer kämpferischen Tugenden. Nun hatten sie im Mittelfeld ein Übergewicht und erspielten sich einige Tormöglichkeiten. Die grösste vereitelte Goalie Kloser, als er nach einem Freistoss von Nushi in extremis vor Lauchenauer rettete. Sieben Minuten vor dem Schlusspfiff war der Ausgleich trotzdem Tatsache. Jadanza war in die Tiefe angespielt worden und wurde zu Fall gebracht, was zu einem Elfmeter führte. Gregorin behielt die Nerven und schoss das 1:1. Dabei blieb es, obwohl Bazenheid danach noch den Sieg wollte, die Abwehr vernachlässigte und dadurch Chancen zuliess, die Diepoldsau geradezu sträflich ausliess. Darunter war ein Lattenschuss von Jovicic.

Einige Lichtblicke

Nach Spielschluss war sich der neue Bazenheider Trainer Bischofberger bewusst, dass gegen einen direkten Konkurrenten ein Sieg her muss, trotzdem konnte und musste er mit dem Punkt leben. «Heute brachten die Auswechselspieler die Wende. Lauchenauer erzeugte auf der rechten Seite viel Schwung und auch Gafuri ging mit gutem Beispiel voran, nahm die Zweikämpfe an und bot eine tadellose Leistung», sagt Bischofberger. Zu den Lichtblicken gehörte auch Puopolo, der besonders nach dem Wechsel kaum zu halten war. Fazit: Der neue Trainer konnte zwar noch keine Wunderdinge vollbringen, mit dem Punkt ist aber immerhin die Negativserie beendet. Im weiteren war auch im Umfeld so etwas wie Hoffnung feststellbar, dass es die Wende zum Guten war. (bl.)

Bazenheid – Diepoldsau-Schmitter 1:1 (0:1) Ifang – 180 Zuschauer – Sr. Ibraimi. Tore: 18. Bujar 0:1. 83. Gregorin (Foulpenalty) 1:1. Bazenheid: Mäder; Oswald, Ott, Bossi (24. Lauchenauer), Oertle; Gregorin, Studer, Nushi (76. Freid), Poupolo; Jadanza, Ilciktay (51. Gafuri). Diepoldsau-Schmitter: Kloser; E. Lakna, P. Meyer, R. Meyer, Hamburger; Ratz (80. J. Lakna), Paglianiti, Bjalava (90. Rankovic), Thaqi; Misic, Kuster. Verwarnungen: 48. Nushi (Foul), 50. Thaqi (Unsportlichkeit), 53. Jadanza (Foul), 66. Oswald (Foul), 90. R. Meyer (Reklamieren), 90. Paglianiti (Reklamieren). Platzverweis: 88. Hamburger (Schiedsrichterbeleidigung). Bemerkungen: Bazenheid ohne Schneider (gesperrt), Ceka und Baumann (beide verletzt), Blazanovic (abwesend) und Krasniqi (noch nicht spielberechtigt).

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