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BAZENHEID: Holz ist ein solider Baustoff

Viele Betriebe im Toggenburg, sei es in der Produktion oder in der Verarbeitung, haben mit Holz zu tun. Ein Beispiel für die Verwertung von einheimischem Holz ist das Schulprovisorium an der Neugasse in Bazenheid.
Urs M. Hemm
An einem Montagmorgen liess auf dem Bauplatz an der Neugasse in Bazenheid noch nicht vieles an ein Schulhaus denken ... (Bild: PD)

An einem Montagmorgen liess auf dem Bauplatz an der Neugasse in Bazenheid noch nicht vieles an ein Schulhaus denken ... (Bild: PD)

Urs M. Hemm

urs.hemm@toggenburgmedien.ch

Holz ist ein in der Schweiz nicht mehr wegzudenkender Rohstoff: Holz ist heimelig und besitzt als einziger Baustoff die Fähigkeit, CO2 zu speichern. Und vor allem: Holz wächst nach. Der Rohstoff Holz hat im Toggenburg eine zentrale Bedeutung, sei es als Baumaterial oder als Brennstoff für Holzschnitzelheizungen. Auch die öffentliche Hand besinnt sich auf das einheimische Holz. So wurde beim Um- und Ausbau des Neckertaler Gemeindehauses in Mogelsberg die einheimische Holzwirtschaft berücksichtigt.

Zudem wurden in zahlreichen Gemeinden Holzschnitzelheizungen gebaut, die ganze Quartiere mit nachhaltiger Wärmeenergie versorgen. «Leider aber wird das einheimische Holz noch zu wenig genutzt», sagt Christof Gantner, Regionalförster der Waldregion 5.

Aus diesem Grund organisiert die Wald- und Holzbranche, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt (Bafu), an diesem Wochenende die Tage des Schweizer Holzes. Ein gutes Beispiel für den Gebrauch von Holz, sagt Gantner, sei der Bau des Schulprovisoriums bei der Primarschule Neugasse in Bazenheid. Für diesen Bau verantwortlich ist die Wohlgensinger AG Holzbau, Mosnang. «Dank der vorbereiteten Elementen konnten wir den Bau innert zweier Tage vollständig hochziehen», sagt Simon Rutz, Geschäftsführer und Inhaber. Das Schulprovisorium besteht vollständig aus Holz. «Eine Schwierigkeit war die grosse Spannweite der Zwischendecke von über acht Metern», sagt Rutz. Normalerweise würden sie Ein- oder Mehrfamilienhäuser mit Spannweiten von fünf bis sechs Metern bauen.

Derweil wird Element um Element mit dem Kran aufs Dach befördert. Alles ist vorbereitet und im Nu ist das Dachelement installiert. «Die Vorbereitungen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, beginnen bereits in unserem Betrieb in Mosnang», sagt Simon Rutz. Denn die Reihenfolge, wie die Elemente auf den Pritschen aufgeladen würden, sei entscheidend für einen effizienten Aufbau. «Auf dem Bauplatz selbst haben wir keine Zeit mehr, die Elemente nach ihrer Reihenfolge zu ordnen. Jedes hat seinen Platz und muss genau zum Zeitpunkt X eingebaut werden können. Ein solcher Bau ist ein genau organisiertes Puzzle, das keine Fehler erlaubt.»

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