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BAZENHEID: Ein langlebiges Register

Willi Scherrer gehört seit 35 Jahren der Musikgesellschaft Bazenheid an. Ursprünglich Trompeter, spielt er seit drei Jahrzehnten das Tenorhorn.
Beat Lanzendorfer
Willi Scherrer gehört zu jenen Mitgliedern, die der Musikgesellschaft Bazenheid seit Jahrzehnten die Treue halten. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Willi Scherrer gehört zu jenen Mitgliedern, die der Musikgesellschaft Bazenheid seit Jahrzehnten die Treue halten. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer

beat.lanzendorfer@

toggenburgmedien.ch

Die Musikgesellschaft zählt aktuell 38 Mitglieder. Rund ein Drittel davon ist bereits zwanzig und mehr Jahre dabei. Zu den Treuesten gehört Willi Scherrer. Er ist am 11. November an der 93. Kantonalen Delegiertenversammlung in Benken zum eidgenössischen Veteranen gekürt worden.

«Die Anfänge bei der Musikgesellschaft Bazenheid waren nicht ganz einfach», sagt der 49-jährige Willi Scherrer. «Als Heranwachsender hat man logischerweise noch andere Interessen, als bei der örtlichen Musikgesellschaft mitzuspielen». Sein gleichnamiger Vater konnte ihn aber von den Vorzügen des Musizierens überzeugen. «Heute bin ich ihm dankbar, dass ich der Musikgesellschaft vor 35 Jahren beigetreten bin.»

Mit 14 Jahren aufgenommen worden

Der damals 14-Jährige durfte im ersten Jahr lediglich mitspielen, weil die definitive Aufnahme erst im Alter von 15 erfolgt. «Im Musikpass steht aber, dass ich seit Oktober 1982 dabei bin.» Gelernt hat der damalige Viertklässler das Trompetenspiel bei Lehrer Josef Bucher, der während mehreren Jahrzehnten im Schulhaus Eichbüel tätig war und seit 2014 seine Pension geniesst.

Acht Dirigenten in 35 Jahren

Angefangen unter Dirigent Peter Lenz, folgten auf ihn Josef Keller, Walter Bollhalder, Felix Bischof, Niklaus Studach, Kurt Szabo, Christian Wiesli und zuletzt während knapp fünf Jahren Michael Müller, der die Musikgesellschaft Bazenheid auf Ende Jahr verlassen wird und sich jener in Flawil anschliesst. Willi Scherrer hat nicht nur die Namen seiner einstigen Dirigenten im Kopf, er weiss auch viel aus seinen Anfängen zu erzählen: «Für meinen verstorbenen Nachbarn Albin Raschle Senior war klar, wenn ein Platz in seinem Register frei wird, ist er für mich reserviert.» So war es. Apropos Register: Die Zusammensetzung des Baritons und Tenorhorns ist seit Jahrzehnten dieselbe. Nebst Willi Scherrer gehören Nicole Bernhardsgrütter (seit 1988), Armin Bernhardsgrütter (seit 1976) und Norbert Helg (seit 1986) dazu. Die Drei waren es auch, die ihn nach Benken zur kantonalen Delegiertenversammlung begleitet haben.

Im Festzelt vor 5000 Besuchern gespielt

Angesprochen auf seine schönsten Erinnerungen, erwähnt der Geehrte das eidgenössische Musikfest im Jahre 2011 in St. Gallen, die mehreren kantonalen Musikfeste sowie die Kreismusiktage. Bei Letzteren tat sich die Musikgesellschaft Bazenheid mehrmals als Organisator hervor. Ein Schmunzeln in seinem Gesicht lässt erahnen, dass es von den diversen Musikreisen ebenfalls einiges zu erzählen gäbe.

Zur Rubrik «schöne Erinnerungen» gehört das europäische Blasmusikfestival im deutschen Bad Schlema vor fünf Jahren, bei dem die MG Bazenheid dank guter Beziehungen des damaligen Dirigenten Christian Wiesli zu den Teilnehmern gehörte. «Das war eine unvergessliche Sache, wir haben in einem riesigen Festzelt vor 5000 Besuchern gespielt.»

Ein guter Ausgleich zum Berufsleben

Auch nach 35 Jahren Mitgliedschaft denkt Willi Scherrer, der in früheren Jahren auch im Vorstand aktiv war und während rund eines Jahrzehnts die Festwirtschaft bei den Musikunterhaltungen führte, nicht daran, kürzerzutreten. «Das Mitmachen in der Musikgesellschaft ist ein guter Ausgleich zum Berufsleben, zudem pflegen wir eine sehr gute Kameradschaft untereinander.» Für den Fortbestand der MG Bazenheid hat Willi Scherrer im Übrigen gleich selber gesorgt. Tochter Jasmin spielt Querflöte und gehört seit 2013 zur Musikgesellschaft.

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