BAUVORHABEN: Bezugstermin ist Ende 2019

Der Vorstand der Genossenschaft Wohnen 60 plus informierte über den Stand des Wohnprojekts für Senioren in Uzwil.

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Anhand des Modells und der aufgelegten Pläne konnten an der GV einige der offenen Fragen zum geplanten Projekt geklärt werden. (Bild: PD)

Anhand des Modells und der aufgelegten Pläne konnten an der GV einige der offenen Fragen zum geplanten Projekt geklärt werden. (Bild: PD)

An der ersten Generalversammlung der Genossenschaft Wohnen 60 plus machten sich rund 20 interessierte Personen ein Bild davon, ob die Realisierung des 25 Wohnungen umfassenden, 60 Meter langen Bauwerks an der Fichtenstrasse in Uzwil auf gutem Weg ist.

In seinem Jahresbericht blickte Genossenschaftspräsident Werner Dintheer zurück auf das vergangene Jahr. Anfangs 2016 wurden fünf interessierte Architekturbüros zur Ausarbeitung einer Ideenstudie eingeladen. Mitte Juni entschied sich eine Jury für das Projekt des Architekturbüros Gähler Flühler aus St. Gallen. Das Siegerprojekt wurde der Öffentlichkeit Anfang Juli vorgestellt. Im September konnte der von den Bürgerinnen und Bürgern der Katholischen Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil genehmigte Baurechtsvertrag unterzeichnet werden. Das war nötig, weil das geplante Gebäude auf ein Landstück erbaut wird, welches im Besitz der Katholischen Kirchgemeinde ist.

Zurzeit wird vom beauftragten Architekturbüro mit Hochdruck am Vorprojekt gearbeitet. Dieses bildet die Grundlage für den für das Bauvorhaben nötigen Gestaltungsplan. Gemäss Wohnungsübersicht enthält das Bauwerk sieben 2?-Zimmerwohnungen, vierzehn 3 ?-Zimmerwohnungen sowie vier 4?-Zimmer-Attikawohnungen.

Den Start zur Genossenschaftsgründung haben die Darlehen der Gemeinde Uzwil (50000 Franken) wie auch der Katholischen Kirchgemeinde (40000 Franken) begünstigt. Das Genossenschaftskapital betrug per Ende 2016 rund 110 000 Franken. Die Anteilscheine werden erst nach Bezug des Gebäudes verzinst. Gemäss der von der Versammlung verabschiedeten Rechnung wurde bisher äusserst ökonomisch agiert. Die Gründungskosten beispielsweise lagen bei 1300 Franken.

An der GV orientierte Werner Dintheer zudem über die in diesem Jahr bereits getroffenen Massnahmen und beantwortete Fragen bezüglich Flachdach, den Einbezug von erneuerbaren Energien oder die Art der Wärmeerzeugung. Dabei stellte sich heraus: Das Projekt ist auf Kurs. Nach dem Gestaltungs- und Umzonungsverfahren ist für diesen Sommer das Baubewilligungsverfahren geplant. Verläuft alles nach Plan, dürften Ende 2019 die ersten Senioren ins neue Heim einziehen können. (ab)

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