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Bautätigkeit führt zu mehr Leerständen bei Wohnungen: Gemeinde Kirchberg mit 5,8 Prozent an der Spitze in der Region

In den St. Galler Gemeinden der Region Wil ist die Zahl leerstehender Wohnungen etwas angestiegen. Im Hinterthurgau ist die Leerstandsquote aber deutlich höher, wenngleich die tiefste und die höchste Leerstandsziffer in St. Galler Gemeinden zu finden sind.
Hans Suter
Mancherorts wird aktuell deutlich mehr gebaut, als der Markt aufzunehmen vermag. (Bild: Ruben Schönenberger)

Mancherorts wird aktuell deutlich mehr gebaut, als der Markt aufzunehmen vermag. (Bild: Ruben Schönenberger)

Der Leerwohnungsbestand im Kanton Thurgau ist so hoch wie seit 2001 nicht mehr. Am Stichtag, 1. Juni 2019, standen 2,65 Prozent der Wohnungen leer. Das ist schweizweit der zweithöchste Wert. Ein Jahr zuvor betrug der Anteil an leer stehenden Wohnungen 2,42 Prozent. Bereits seit 2012 steigt der Leerwohnungsbestand Jahr für Jahr.

Auch im Wahlkreis Wil sind die Leerstände etwas gestiegen. Je nach Gemeinde fällt die Quote sehr unterschiedlich aus. Sie reicht von 0,7 bis 5,8 Prozent. Der kantonale Durchschnitt liegt bei 2,2 Prozent.

Braunau am höchsten, Fischingen am niedrigsten

Im Bezirk Münchwilen liegt die Leerstandsquote bei 2,79 Prozent und damit sogar noch leicht höher als im kantonalen Durchschnitt. Die höchsten Werte weisen Braunau mit 5,5 Prozent und Sirnach mit 4,9 Prozent aus. Auf den weiteren Plätzen liegen die politischen Gemeinden Wängi (3,2%) und Eschlikon (3%). Mit Werten zwischen 2 und 3 Prozent folgen Rickenbach (2,5%), Aadorf (2,3%), Wilen (2,2%) und Münchwilen (2%). Die tiefsten Leerstandsquoten finden sich im Hinterthurgau in den Politischen Gemeinden Fischingen (1,1%), Bichelsee-Balterswil (1,3%), Lommis (1,3%) und Tobel-Tägerschen (1,8%).

Niederbüren und Wil haben am meisten Leerstände

Im Wahlkreis Wil liegen die Werte unter den Gemeinden ebenfalls weit auseinander, jedoch auf tieferem Niveau als im Bezirk Münchwilen. Die aktuell höchsten Leerstandsquoten mit Stichtag, 1. Juni dieses Jahres, verzeichnen die Gemeinden Niederbüren mit 2,9 Prozent, die Stadt Wil mit 2,7 Prozent, Flawil mit 2,4 Prozent und Niederhelfenschwil mit 2,2 Prozent. Alle anderen Gemeinden liegen unter 2 Prozent. In Uzwil stehen 1,8 Prozent der Wohnungen leer, in Degersheim 1,3 Prozent. Die tiefsten Leerstandsquoten gibt es in Zuzwil und Oberuzwil mit je 0,7 Prozent und in Jonschwil mit 1 Prozent.

Am meisten Leerstände in der Gemeinde Kirchberg

In der Nachbarschaft finden sich aber auch deutlich höhere Werte. Die politische Gemeinde Kirchberg ragt mit 5,8 Prozent obenaus, in Lütisburg sind es 3,4 Prozent, in Bütschwil-Ganterschwil 2,5 Prozent. Mosnang nimmt sich dagegen mit 1,5 Prozent bescheiden aus.

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