Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Bausteuer der Kirchgemeinde Flawil um zwei Punkte auf ein Prozent gesenkt

Pascal Bossart tritt Ende August als Präsident der Katholischen Kirchgemeinde zurück, da er ab 2020 Geschäftsführer der neuen Kirchgemeinde Region Flawil-Degersheim wird. Am Sonntag wurde er verabschiedet.
Christof Lampart
Pascal Bossart (links) freut sich über das Präsent, dass ihm sein Vize, Roman Stüdli, anlässlich des baldigen Abschieds als Kirchenverwaltungsratspräsident überreicht hat. (Bild: Christof Lampart)

Pascal Bossart (links) freut sich über das Präsent, dass ihm sein Vize, Roman Stüdli, anlässlich des baldigen Abschieds als Kirchenverwaltungsratspräsident überreicht hat. (Bild: Christof Lampart)

Sein Nachfolger als Vorsitzender des Kirchenverwaltungsrates wird temporär der bisherige Vize, Roman Stüdli, sein. Dieser verabschiedete denn auch Bossart und würdigte diesen als Mann, der massgeblich an der Fusion der Kirchgemeinden mitgewirkt habe. Bossart freute sich darüber und sah zuversichtlich in die Zukunft: «Die Arbeiten kommen gut voran und wir sind auf Kurs.»

Bausteuer gesenkt

Zuvor hatte Pascal Bossart den 127 Personen, die der gestrigen Kirchgemeindeversammlung nach dem Gottesdienst in der Kirche St. Laurentius beiwohnten, eine gute Botschaft überbracht. Aufgrund dessen, dass die Pfarrkirche bereits seit 2017 abgeschrieben ist und die Kapelle auch im Jahr 2019 komplett abbezahlt sein wird, schlug der Kirchenverwaltungsrat vor, die Bausteuer von zwei auf ein Prozent zu reduzieren. Da die ordentliche Kirchensteuer von 20 Prozent und die Zentralsteuer von vier Prozent unverändert gutgeheissen wurde, reduziert sich der Steuerfuss für die Flawiler Katholiken 2019 auf 25 Prozent.

Aus Mehraufwand wurde Mehrertrag

Die Steuerfussreduktion wurde ebenso einstimmig angenommen wie zuvor die Rechnung 2018. Diese fiel deutlich besser aus als budgetiert: Es resultierte ein Mehrertrag von 44600 Franken, was gegenüber dem budgetierten Defizit von 40200 Franken eine Besserstellung von 84800 Franken bedeutet. Laut Bossart ist der erfreuliche Rechnungsabschluss auf Mehrerträgen bei den Gemeindesteuern von 171000 Franken zurückzuführen. Auch für das Jahr 2019 sei mit einem ähnlichen Steuereingang zu rechnen. Das Budget, das Mehrausgaben von 34800 Franken vorsieht, kann aus der eigenen Reserve gedeckt werden.

«Nicht billiger, sondern nicht teurer»

In der Diskussion wollte ein Mann wissen, warum man bei der Administration 2019 fast doppelt so hohe Kosten habe als bisher (185 statt 100 Stellenprozente). Bossart erklärte, man nie behauptet habe, die neue Leitung würde billiger – sie würde bloss nicht mehr kosten. Jedoch sei 2019 in mancherlei Hinsicht ein besonderes Jahr für die Administration: Man müsse die beiden Administrationen zusammenlegen, weshalb im Übergangsjahr ein grösserer Aufwand entstehe. Demgegenüber würden im Jahr 2020 vier Kirchenverwaltungsräte wegfallen, womit sich auch die Anzahl der Sitzungen und die Sitzungsgelder reduzierten. «Dann werden wir einiges, was wir jetzt im Jahr 2019 mehr ausgeben, kompensieren können», antwortete Pascal Bossart.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.