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Baulandsuche endete in Flawil

Am Samstag hiess Flawil seine neuen Einwohner willkommen. Der Andrang zum Vormittagsprogramm mit Brunch und Besichtigungen war rege, die Stimmung gut. Die neue Wohngemeinde ist vielen bereits ein Stück Heimat geworden.
Claudia Kuhn
Bereits in der neuen Heimat angekommen. (Bilder: Claudia Kuhn)

Bereits in der neuen Heimat angekommen. (Bilder: Claudia Kuhn)

Samstag, 9.45 Uhr. Gemeindepräsident Elmar Metzger begrüsst die circa 170 Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger im Lindensaal. Beim morgendlichen Brunch mit reichhaltigem Buffet kommen sich die Neuflawiler schnell näher. «Uns ist wichtig, dass wir in der Nähe von Kindergarten und Schule leben und dass beide über Quartierstrassen zu erreichen sind», sagt Claudia Schibli, die mit ihrem Mann und ihren 4jährigen Zwillingen seit Mai 2015 in Flawil wohnt. Die Familie ist aus Gossau zugezogen, weil der Wohnraum in Flawil günstiger ist. Die beiden besitzen eine Eigentumswohnung und fühlen sich im Dorf rundum wohl. Familie Rütsche hingegen hat in Flawil gebaut und ihr Haus im März 2015 bezogen. Auch sie sind stolze Eltern von Zwillingen. Ihre Buben sind 13 Monate alt. «Das Bauland ist rar», sagt Rütsche. In Flawil seien sie fündig geworden. «Hier gibt es alles, was wir brauchen», betont seine Frau und ergänzt, Flawil sei ein idealer Ort für Familien. Dies bestätigt Gemeindepräsident Elmar Metzger in seiner Begrüssung. Gerade erst habe Flawil das Unicef-Label kinderfreundliche Gemeinde erhalten.

Kinderanteil beträgt 21 Prozent

Von den über 10 000 Einwohnern in Flawil sind immerhin 21 Prozent Kinder. «Aber auch die Senioren fühlen sich in Flawil wohl», betont Metzger. Der Anteil der über 60-Jährigen an der Wohnbevölkerung beträgt über 20 Prozent. Migranten machen 30 Prozent der Wohnbevölkerung aus. «Flawil ist ein Ort für alle Generationen», resümiert Metzger.

Nach dem Brunch sind Exkursion und Information angesagt. In drei Gruppen aufgeteilt, besuchen die Teilnehmenden die evangelische Kirche Feld mit dem imposanten Glockenturm, den aufgrund der zahlreichen Treppen allerdings nicht alle besteigen mögen, und das mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Ortsmuseum zum Lindengut. Dieses beherbergt neben historischen Zimmern und zahlreichen Schautafeln auch Exponate zur Stickereigeschichte wie die alte Handstickmaschine. Zurück im Lindensaal, moderiert Metzger persönlich den Informationsteil. Sympathisch, ein Mann übersetzt für eine gehörlose Neuflawilerin in Gebärdensprache.

Metzger präsentiert Flawil als attraktiven Wohn- und Arbeitsort. Er verweist auf bekannte ortsansässige Firmen wie etwa Maestrani, Flawa und Büchi – insgesamt sind es 400 –, aber auch auf die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, die aktive Vereinskultur, auf Naturschutzgebiete und Themenwege, die sehr schulischen Strukturen und die gute Verkehrsanbindung durch die SBB.

Kleiner Fauxpas gut aufgelöst

Ein Apéro, untermalt vom Chor und der Gitarrengruppe der Musikschule, rundet um 11.45 Uhr den Vormittag ab; auch wenn das in Flawil bekannte Schokoladenlied, dessen zweite Strophe eine Hymne auf Coca Cola ist, den Gemeindepräsidenten zu dem Satz verleitet: «Ich hatte schon befürchtet, es gäbe noch eine dritte Strophe.»

Gegenseitiges Kennenlernen beim Frühstück.

Gegenseitiges Kennenlernen beim Frühstück.

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