BAUKREDIT: Erneut ein wuchtiges Ja

Nach der Hallenbadsanierung haben die Oberuzwiler Stimmberechtigten mit der zweiten Etappe für die Modernisierung der Primarschulanlage Breite einen weiteren Kredit in Millionenhöhe genehmigt.

Urs Bänziger
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Die Visiere in der Primarschulanlage Breite zeigen es an: Hier entsteht der Anbau an Haus 4. (Bild: Urs Bänziger)

Die Visiere in der Primarschulanlage Breite zeigen es an: Hier entsteht der Anbau an Haus 4. (Bild: Urs Bänziger)

Urs Bänziger

urs.baenziger@wilerzeitung.ch

«Ich bin glücklich über das Abstimmungsresultat», sagte Gemeindepräsident Cornel Egger. Er hatte gestern Sonntag auch allen Grund dazu. Denn innert Jahresfrist haben die Oberuzwiler Stimmberechtigten einen weiteren Baukredit in Millionenhöhe genehmigt – und dies wiederum mit einem wuchtigen Ja. Nach den 5,8 Millionen Franken für die Sanierung des Hallenbads an der Abstimmung im Juni 2016 haben die Bürgerinnen und Bürger auch den Kredit von 6,5 Millionen Franken für die zweite Etappe der Modernisierung der Primarschulanlage Breite angenommen. Von 1688 gültigen Stimmen waren 1294 für und 394 gegen den Baukredit. Damit beträgt der Anteil der Ja-Stimmen knapp 77 Prozent. Das bei einer Stimmbeteiligung von 41 Prozent.

Baubeginn im Februar oder März 2018

«Das ist ein sehr gutes Resultat und ein toller Vertrauensbeweis für den Gemeinderat und die Projektgruppe», sagte Egger. «Die deutliche Annahme des Baukredits zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger von der Notwendigkeit der Modernisierung der Primarschulanlage überzeugt sind.» Der nächste Schritt werde die Detailplanung sein. Der Gemeindepräsident geht davon aus, dass im Herbst die Submission erfolgen wird und im Februar oder März 2018 die Bauarbeiten für das Teilprojekt 2a beginnen können. Um teure externe Provisorien zu vermeiden, wird in dieser Etappe der Anbau von Haus 4 mit vier neuen Klassenzimmern, einer Aula sowie Therapieräumen erstellt. Das gesamte Haus 4 wird mit einer Lift- und Rampenanlage behindertengerecht erschlossen. Während der Bauarbeiten werden für die Schüler in der kleinen Turnhalle provisorische Unterrichtsräume eingerichtet. Für die Etappe 2a sind Kosten von 4,15 Millionen Franken veranschlagt.

Sobald der Anbau an Haus 4 erstellt ist, wird die Etappe 2b in Angriff genommen: die Sanierung von Haus 1, dem ältesten und historisch wertvollen Hauptbau der Schulanlage Breite. Die Ausführung ist für die Jahre 2019/2020 geplant. Für Etappe 2b sind Kosten von 2,36 Millionen Franken budgetiert.

Mit ein Grund, dass dem Baukredit so deutlich zugestimmt wurde, ist sicher auch, dass die Investitionen ohne Auswirkungen auf den Steuerfuss finanziert werden können. «Nach heutiger Erkenntnis und der Finanzplanung kann sich die Gemeinde die jährlichen Amortisationslasten leisten», bekräftigte Egger.