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Baronenhaus Wil saniert und umgebaut: Vom staubigen Archiv zur Eventhalle

Im Baronenhaus in Wil wurde der Gewölberaum saniert und umgebaut.
Ortsgemeindepräsident Norbert Hodel enthüllt mit Margaretha Bürgi Wellauer die Tafel beim Gewölberaum.Bild: PD

Ortsgemeindepräsident Norbert Hodel enthüllt mit Margaretha Bürgi Wellauer die Tafel beim Gewölberaum.Bild: PD

Dort, wo während der vergangenen Jahrzehnte Fotos, Dokumente und Bücher lagerten, ist nun Leben eingekehrt. Es erklingen Gläser, es werden Häppchen gereicht und Gespräche geführt. Der Ortsbürgerrat liess den Gewölberaum im Parterre des Baronenhauses in Wil, das sich im Besitz der Ortsgemeinde Wil befindet, sanieren und umbauen.

Aus dem ehemaligen «Archiv Nord» ist ein Raum entstanden, der für Events, Ausstellungen, Sitzungen, Vorträge und Apéros genutzt werden kann, wie Ortsgemeindepräsident Norbert Hodel am Dienstagabend bei einer kleinen Einweihungsfeier für den modernisierten Gewölberaum sagte.

Gewölbe sichtbar machen

Über die Sommermonate waren die Wände und die Decke mit einer Schalldämmung versehen, neu verputzt und gestrichen worden. Der Boden wurde gereinigt und lackiert. Ausserdem war der Gewölberaum mit einem modernen Lichtsystem und einem Fernseher ausgestattet worden. Eine Bestuhlung steht ebenfalls zur Verfügung. Hintergrund der Sanierung ist der Wunsch des Ortsbürgerrats, das Gewölbe des Raums wieder sichtbar und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ebenfalls soll Brautpaaren, die im Trauungszimmer im zweiten Stock des Baronenhauses zivil heiraten, die Möglichkeit geboten werden, im Erdgeschoss den Apéro durchzuführen. «Wir offerieren den Hochzeitspaaren ein Package mit Trauungszimmer und Gewölberaum», sagte Hodel.

Spende ermöglichte Sanierung und Umbau

Höhepunkt der Einweihungsfeier war die Enthüllung einer Tafel, die im Foyer neben dem Türrahmen des Gewölberaums angebracht wurde. Die Enthüllung nahm Margaretha Bürgi Wellauer vor, die mit ihrem verstorbenen Ehemann Julius Wellauer die Sanierung und den Umbau des Gewölberaums durch das Spenden eines namhaften Betrags erst möglich machte. Durch die Enthüllung kam auch der Name des Gewölberaums zum Vorschein: Zum Baronengewölbe. (ph)

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