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Parkhaus auf Flawiler Bahnhof: Machbarkeitsstudie liegt vor

Der Bau eines Parkhauses in der Umgebung des Flawiler Bahnhof und der Primarschule Grund wäre möglich. Dies zeigt eine von der GGA in Auftrag gegebene Studie auf.
Andrea Häusler
Die Genossenschaft Gemeinschaftsantenne (GGA) Flawil hat die Realisierbarkeit eines Bahnhofparkhauses – allenfalls in Kombination mit weiteren Nutzungen – abklären lassen. Details und der genaue Standort werden vorab den Anwohnern erläutert. (Bild: Andrea Häusler)

Die Genossenschaft Gemeinschaftsantenne (GGA) Flawil hat die Realisierbarkeit eines Bahnhofparkhauses – allenfalls in Kombination mit weiteren Nutzungen – abklären lassen. Details und der genaue Standort werden vorab den Anwohnern erläutert. (Bild: Andrea Häusler)

Die Genossenschaft Gemeinschaftsantenne (GGA) Flawil, einst für die Versorgung der Flawiler Bevölkerung mit Kabelfernsehen, Radio, Telefon und Internet zuständig, hat die Geschäftstätigkeit im Juni 2015 eingestellt. Im Zuge dessen wurde entschieden, das verbleibende Vermögen zu Gunsten der Flawiler Bevölkerung einzusetzen – auch für Investitionen in die Zukunft. Eine solche könnte der Bau eines Parkhauses in der unmittelbaren Umgebung des Bahnhofes sein.

Darüber, ob ein solches Projekt überhaupt umsetzbar wäre, sollte eine Machbarkeitsstudie Aufschluss geben. Eine solche wurde von der GGA vor Jahresfrist auf eigene Kosten in Auftrag gegeben. In den vergangenen Monaten hat nun die Renespa AG aus Weinfelden, die nötigen Abklärungen getätigt. Dies im Einverständnis des Gemeinderats und in Absprache mit den Verantwortlichen der SBB. Jetzt liegen die Resultate vor.

Anwohnerinformation ist datiert

Die Signale sind positiv. Viel mehr will GGA-Präsident Raphael Kühne zu den Ergebnissen nicht sagen, verweist stattdessen auf die Absicht, vor deren öffentlichen Präsentation die Anwohner zu informieren. Das Datum hierfür ist gesetzt: Es ist der 29. August.

Ein bisschen tiefer lässt sich Kühne schliesslich doch in die Karten schauen. «Der Bau eines Parkhauses auf der Westseite des Bahnhofs, beziehungsweise beim Schulhaus Grund ist grundsätzlich machbar», sagt er. Dies gehe aus der Studie hervor. Nichtsdestotrotz sei aber ungewiss, ob das Vorhaben je ernsthaft zum Thema wird. Denn die Realisierung eines Parkhauses an genanntem Standort sei von mehreren Faktoren abhängig. Kühne nennt einerseits die ganzen raumplanerischen Aspekte, anderseits aber auch die Herausforderungen, welche die Vielzahl involvierter Parteien (SBB, Gemeinde usw.) stellen und letztlich die Frage der Finanzierung. Was Letztere betrifft, steht bereits heute fest: Die GGA wird das Projekt beziehungsweise den Bau nicht bezahlen. Raphael Kühne schwebt stattdessen eine öffentlich-private Trägerschaft vor, welche die raumplanerischen und baurechtlichen Punkte klärt und die Finanzierung sicherstellt.

Bedürfnis langfristig vorhanden

Besteht im Umfeld der in die Studie mit einbezogenen Westausfahrt überhaupt ein Bedürfnis nach zusätzlichem Parkraum? Raphael Kühne differenziert: «Heute kann man durchaus die Auffassung vertreten, dass die bestehenden Abstellplätze – von Spitzenbelegungszeiten abgesehen – ausreichen. In zehn Jahren könnte die Situation jedoch völlig anders aussehen – und visionär denken, ist ja so falsch nicht.» Allein die zahlreichen Hindernisse, die bis zu einem baureifen Projekt beseitigt werden müssen zeigten, dass der Weg zu einem Bahnhofparkhaus ohnehin sehr, sehr lang wäre.

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