BADMINTON: Weiterhin auf Playoff-Kurs

Titelverteidiger St. Gallen-Appenzell gewinnt in der NLA 5:3 gegen Adliswil und spielt 4:4 gegen Yverdon. Der Einzug in die Playoffs scheint nur noch Formsache.

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Vor gut gefüllten Rängen in der Sporthalle Tal der Demut im Riethüsli hat die Equipe um Spielertrainer Sandi Darma Kusumah das in Bestbesetzung angetretene Adliswil mit 5:3 besiegt. Dazu trugen vor allem Agung Ruhanda und Christoph Heiniger in ihren beiden Einzeln bei. Beide konnten dank jeweils vorzüglicher ­Tagesform ihre Spiele in drei Sätzen gewinnen. Das Unentschieden gegen Yverdon kam, bis auf die unglückliche Niederlage der St. Gallerin Muthi Khairunnisa im Damen-Einzel, relativ deutlich zustande. Khairunnisa musste sich letztlich in drei Sätzen mit 22:20, 19:21 und 17:21 der Nummer drei in der Schweiz, Ayla ­Huser, geschlagen geben.

Céline Burkart als wichtige Stütze

Zur wichtigen Leistungsstütze für die Badmintonvereinigung avanciert je länger je mehr Céline Burkart. Die Doppel- und Mixed-Spezialistin konnte am Wochenende alle vier Spiele gewinnen. Je zweimal an der Seite von Khairunnisa im Damen-Doppel und mit Kusumah im Mixed. Ebenfalls unbefleckt blieb die Weste des zweimal siegreichen ersten Herren-Doppels mit Ruhanda und Dominik Bütikofer.

Nach zehn von insgesamt vierzehn Runden der regulären Saison hat das Trio mit Leader Uzwil (28 Punkte), dem Zweitplatzierten Argovia (27) und dem Tabellendritten St. Gallen-Appenzell (25) sich von den restlichen Teams distanziert. Auf dem vierten und letzten Playoff-Platz steht derzeit Uni Basel mit 19 Zählern. Dahinter folgen Yverdon, La Chaux-de-Fonds und Adliswil mit ein, zwei und vier Punkten Rückstand. Die Entscheidung um den vierten Playoff-Platz ist somit, vier Runden vor Schluss, lanciert.

Gleich mit 8:0 gewann die zweite Mannschaft der Bad­mintonvereinigung ihr Heimspiel am Samstag gegen das Schlusslicht Team Baselland. Dank des 4:4-Unentschiedens am Sonntag gegen Vitudurum halten die achtplazierten Ostschweizer weiter Anschluss an die vorderen Ränge. Beinahe hätte St. Gallen-Appenzell auch diese Partie gewinnen können. Dominik Tripet scheiterte erst im Entscheidungssatz mit 21:23. (nko)