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In diesem Projekt steckt viel Engagement: Fünf Flawiler Schüler programmierten Roboter aus Lego

Für die World-Robot-Olympiade qualifiziert haben sie sich nicht. Dennoch sind fünf Schüler des Oberstufenzentrums Flawil stolz auf ihre selbst gebauten und programmierten Roboter.
Joëlle Ehrle
Drei der fünf Oberstufenschüler mit einem ihrer selbstgebauten EV3-Roboter (von links): Philipp, Joel und Linus. (Bilder: Joëlle Ehrle)

Drei der fünf Oberstufenschüler mit einem ihrer selbstgebauten EV3-Roboter (von links): Philipp, Joel und Linus. (Bilder: Joëlle Ehrle)

«Wir betrachten den Anlass als vollen Erfolg», sagt Stefan Gemperli, Lehrperson im Oberstufenzentrum Flawil. Als er im Januar von der alljährlich stattfindenden World-Robot-Olympiade hörte, habe er all seine Schülerinnen und Schüler informiert und gefragt, wer Interesse an einer Teilnahme habe. «Viele konnten es sich zwar vorstellen, Anmeldungen blieben jedoch aus», sagt er. Erst ein paar Tage später meldeten sich die Sekundarschüler Philipp, Joel, Linus, Levin und Damian bei ihm für den Roboterwettbewerb an. «Dies freute mich ungemein», so der Initiator.

Viel Freizeit investiert

Mit viel Elan und Ehrgeiz packten die fünf Schüler, aufgeteilt in zwei Teams, das Projekt an. «Wir haben uns in unserer Freizeit viel getroffen», sagt Linus. Denn zusätzliche Unterrichtszeit hatten die Jugendliche keine zur Verfügung. Auch in den Frühlingsferien arbeiteten die Schüler unermüdlich an ihrem Projekt weiter. «Sehr selbstständig, ich musste ihnen praktisch nichts helfen», sagt Gemperli.

Die Aufgabe der Schüler bestand darin, Lego-Roboter zusammenzubauen und so zu programmieren, dass diese eigenständig zu einem Ziel fahren und dort ein Licht auswechseln. Dies einzustellen erforderte viel Konzentration und Teamwork sagt Philipp, und Joel fügt hinzu, dass sie die Roboter mehrmals umbauen mussten, bis es endlich klappte. «Es war schon anstrengend, aber wir hatten dabei sehr viel Spass», sagt Linus.

Der Roboter ist so konzipiert, dass er eigenständig an ein Ziel fahren und dort eine Lampe auswechseln kann.

Der Roboter ist so konzipiert, dass er eigenständig an ein Ziel fahren und dort eine Lampe auswechseln kann.

Vier Teams traten am Regionalwettbewerb in Winterthur an. Es galt, die Roboter innert zwei Stunden erneut aufzubauen und zu programmieren. «Der Roboter sollte dann auf einer Matte fahren und dort die befestigte kleine Lampe ersetzen», erklärt Linus. «Es klappte aber nicht, da wir zu Hause andere Lichtverhältnisse hatten.»

Die Zukunft klingt cool

Auch wenn in Winterthur nicht alles so verlief wie geplant und sich die beiden Teams nicht für das Weltfinale in Ungarn qualifizierten – eine weitere Teilnahme an der World-Robot-Olympiade im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen. «Wir wären auf jeden Fall dabei», sagen alle drei. «Bis dahin wollen wir die Roboter aber nochmals genauer unter die Lupe nehmen und an deren Umsetzung feilen», fügt Philipp hinzu.

Durch das Projekt lernten die Jugendlichen ein komplexes Thema kennen und setzten sich intensiv mit der fortschreitenden Technologisierung und Automatisierung auseinander. Auf die Frage, ob sie sich denn eine Zukunft mit selbstfahrenden Autos vorstellen können, antworten sie begeistert: «Klar, das klingt doch cool.»

Hier ist der Einsatz des Roboters bei der Vorrunde an der World-Robot-Olympiade, genannt WRO, zu sehen:

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