AUSZEICHNUNG: Im Dienst der Öffentlichkeit

Maria Fust wurde am Montagabend zur Kirchbergerin des Jahres ernannt. An der Hauptversammlung der Dorfkorporation ging es aber auch um das Glasfasernetz.

Peter Jenni
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Ausgezeichnet: Die langjährige Frauengemeinschaftspräsidentin Maria Fust. (Bild: Peter Jenni)

Ausgezeichnet: Die langjährige Frauengemeinschaftspräsidentin Maria Fust. (Bild: Peter Jenni)

Peter Jenni

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Seit 2004 wird die Kirchbergerin oder auch der Kirchberger des Jahres gewählt. Margrit Stadler-Egli aus Bazenheid machte es in ihrer Laudatio spannend, bis allen klar wurde, dass es sich bei der Kirchbergerin des Jahres 2016 um Maria Fust handelt. Ihr Mann Richard und die beiden Kinder Patrick und Nicole hätten früh gelernt, ihre Mama mit der Öffentlichkeit zu teilen, sagte die Laudatorin.

Nebst vielen weiteren Tätigkeiten engagierte sich Maria Fust schon früh im Team junger Mütter, danach 16 Jahre als Vorstandsmitglied in der Frauengemeinschaft, wovon zwölf Jahre als Präsidentin. Einen Glücksfall nannte es Stadler, dass sie persönlich in Maria Fust eine kompetente Nachfolgerin für das Präsidium des Spitex-Vereins gefunden habe, wobei die hohen Ansprüche eine professionelle Führung vorausgesetzt hätten.

Schwarze Zahlen im Rück- und Ausblick

Mit ihrem Engagement habe Maria Fust explizit aufzeigt, «dass der Staat nur funktionsfähig ist, wenn er auch auf ehrenamtlich tätige Menschen zählen kann». Mit grossem Applaus sowie mit Blumen und einer Urkunde wurde Maria Fust vom Vorstand und den Anwesenden als Kirchbergerin des Jahres geehrt.

Walter Huber, Präsident des Verwaltungsrates der Dorfkorporation Kirchberg, konnte in der bereits neunten von ihm geführten Jahresversammlung einmal mehr von einem erfolgreichen Jahr berichten. Die Geschäfte Wasser, Kommunikation und auch Dorfkultur gaben kaum zu Fragen und schon gar nicht zu Diskussionen Anlass. Sowohl die Wasserrechnung als auch jene der Kommunikation schlossen im positiven Bereich ab. Die entsprechenden Budgets weisen ebenfalls schwarze Zahlen aus. Für den Ausbau des Glasfasernetzes sind in der Investitionsrechnung Kommunikation 100000 Franken enthalten.

Im Bereich Kultur sind Beiträge zur Unterstützung verschiedener Vereine und Organisationen vorgesehen. Im Finanzplan finden sich diverse Projekte, darunter die Leitungserneuerungen Rätenbergstrasse und der Neubau Brunnenstube an Stelle des alten Reservoirs der Quellen Girenmoos.